ARBÖ: Verkehrsminister muss auf Grund des Lkw-Unfalls Sommerreiseverordnung verlängern

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ hat in einem Schreiben Infrastrukturminister Dipl.-Ing. Michael Schmid aufgefordert, die Sommerreiseverordnung - die mit diesem Wochenende ausläuft - auf Grund des schweren Lkw-Unfalls auf der Westautbahn um weitere zwei Wochenenden zu verlängern.

Schon vor Beginn der Sommerreisesaison hat der ARBÖ darauf aufmerksam gemacht, dass das Wochendfahrverbot für Lkw im bisher üblichen Ausmaß auf 12 Wochenenden festzulegen ist. Tatsächlich sind es nur neun Wochenden geworden

Der schwere Lkw-Unfall auf der Westautobahn, bei dem acht Jugendliche ihr Leben verloren, macht für den ARBÖ erneut deutlich, wie wichtig - aus Gründen der Verkehrssicherheit - die Erweiterung des Wochenendfahrverbotes für den gesamten Schwerverkehr ist. Im wesentlichen geht es darum, dass die Verkehrsströme aus dem Urlaubsreiseverkehr und dem
Transportverkehr entflechtet werden.

Der ARBÖ fordert daher , dass auch am 2. und 9. September das erweiterte Lkw-Wochenendfahrverbot - beginnend ab Samstag 8.00 Uhr früh bis Sonntag 22.00 Uhr - in Kraft tritt.

Welche Gründe sprechen dafür, dass nunmehr die Samstage am 2. und
9. September nicht erfasst werden? Sind die Unterlagen eindeutig, dass an diesen Wochenenden kein gleichartig zu beachtender Urlaubsreiseverkehr stattfindet? Denn an den von der Sommerreiseverordnung nicht erfassten Wochenenden - an diesen
beiden Wochenenden gehen die Ferien in Bayern, Berlin,
Brandenburg, Baden-Würtenberg und Schleswig-Holstein zu Ende -
wird von den ARBÖ-Verkehrsexperten ebenfalls starker Reiseverkehr erwartet.

"Im Interesse der Verkehrssicherheit muss dem erhöhtem Stau-
und Unfallrisiko auch an diesen Wochenenden effizient entgegengewirkt werden", so abschliessend der ARBÖ.

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