Neugestaltung des Esterhazyparks ist angelaufen

Auch Umbau der Stützmauern - Kinderwagenfreundliche und behindertengerechte Wege

Wien, (OTS) Der Esterhazypark im 6. Bezirk geht auf das späte 18. Jahrhundert zurück. Die noch großteils bestehende Kastanienallee erinnert daran. Leider kam es zu einer nicht mehr gutzumachenden Beeinträchtigung des Areals durch den im II. Weltkrieg errichteten Flakturm, der die nunmehr rund 10.800 Quadratmeter umfassende Parkfläche in zwei voneinander getrennte Bereiche - einen östlichen und einen westlichen - teilt. Ein gemeinsames Vorhaben, dessen wesentliche Maßnahmen von den Magistratsabteilungen 29 - Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Planung und Zukunft) sowie 42 - Stadgartenamt und 33 - Öffentliche Beleuchtung (beide Geschäftsgruppe Umwelt und Verkehrskoordination) ist angelaufen. Bei der Wiedereröffnung -voraussichtlich im August 2001 - wird sich der Esterhazypark in einem ganz neuen Bild, das nicht zuletzt auch der Lebensqualität des 6. Bezirkes zugutekommen wird, präsentieren. Dazu der Projektkoordinator TOAR Ing. Rudolf Rinner (MA 29): "Die Neugestaltung des Parks bedeutet eine Öffnung der Anlage hin zu
den benachbarten Stadtquartieren und macht den Park insgesamt durchlässiger. Damit ist eine deutliche strukturelle und funktionale Verbessserung verbunden, die versiegelten Flächen werden verringert, dafür nehmen die begrünten und bepflanzten Flächen zu. Funktional gesehen, wird es eine Erholungs- und Ruhezone geben, einen Kleinkinderspielplatz mit Erlebnisbereich, eine Unterhaltungszone mit Cafeteria, eine Hundezone, auch der Zugang zum Haus des Meeres wird ansprechender sein".****

Die Parkfläche wird im Norden durch die Schadekgasse
begrenzt, im Süden durch die Gumpendorfer Straße, im Osten vom Fritz Grünbaum-Platz und im Westen durch die Blümelgasse. Das Gelände, das dem Süden zu leicht abfällt, ist durch einen dominanten Höhensprung zum südlich gelegenen Stadtraum gekennzeichnet, markiert durch eine bis zu 4 Meter hohe Mauer hin zur Gumpendorfer Straße und zum Fritz Grünbaum-Platz.

Instandsetzung und Umbau der Stützmauern samt Rampen- und Stufenanlagen

Aufgrund des schlechten Bauzustandes der den Park umgebenden Stützmauern mit einer Länge von rund 400 Metern, müssen diese saniert und teilweise umgebaut werden. Dazu kommen eine Treppenanlage mit Wasserfall beim Fritz Grünbaum-Platz sowie die Errichtung von drei Rampen zwecks behindertengerechter Zugangsmöglichkeit in der Schadekgasse, entlang der Gumpendorfer Straße und bei der Blümelgasse. Im Park selbst werden (alle Zahlen gerundet) u.a. neu hergestellt: 2400 Quadratmeter Wege, 600 Quadratmeter mit Platten belegte Flächen, Bewegungsflächen für Spiel und Sport im Ausmaß von 3800 Quadratmetern.

Derzeit wird der Park bei Einbruch der Dunkelheit
geschlossen. Weil er aber eine wichtige Durchgangsrelation darstellt, zum Beispiel zwischen der U-Bahnlinie "U 3" und dem Freizeitbereich Apollokino, wird der Park dann auch bei Nacht
offen sein. Das bedingt aber eine entsprechende Beleuchtung. So werden im Park selbst 21 Mastleuchten aufgestellt, entlang der Stützmauer noch weitere 6; dazu kommen diverse Effektbeleuchtungen wie Bodeneinbauleuchten, Lichtbänder u.ä.

Bepflanzung entsprechend den Funktionsräumen

Die Neugestaltung des Esterhazyparks sieht die Gliederung in einen grünbestimmten Bereich westlich des Flakturms und in einen eher platzartigen Bereich östlich des Flakturms vor. Dazu kommt im westlichen Teil ein neuer Verbindungsweg zwischen Schadekgasse und Gumpendorfer Straße. Die Spielflächen sind entlang dieser neuen Erschließungsachse aufgefädelt, sodass eine weitgehend konfliktfreie Nutzung möglich sein wird.

Die bestehenden Gehölzstrukturen werden durch einige Bäume ergänzt. Im Bereich zwischen Flakturm und neuem Erschließungsweg soll eine großzügige Bepflanzungsfläche entstehen, die vor allem durch Gräsergruppen in den sonnigen Teilen und einer immergrünen Staudenbepflanzung im Halbschatten geprägt sein wird. Für die rund 3000 Quadratmeter bepflanzte Flächen wird eine Beregnungsanlage installiert, dazu kommen noch 7 Unterflurhydranten.

Naturgemäß hat eine so großzügige Neugestaltung auch ihren Preis: Der Gesamtkostenrahmen wurde mit rund 43 Millionen
Schilling präliminiert, wovon auf die Stützmauern, Stiegen- und Rampenanlagen sowie die Versorgungstechnik 25 Millionen Schilling und auf die Parkgestaltung und Ausstattung 18 Millionen Schilling entfallen. Die Bedeckung erfolgt aus dem Bezirksbudget des 6. Bezirks. (Schluss) PZ/

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