Keusch: LR Sobotka ist vom Tempo im Gesundheitswesen überfordert

Wir der Finanzlandesrat von den Erfordernissen seiner Zuständigkeit überrollt?

St. Pölten, (SPI) - "Finanzlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka ist offensichtlich vom Arbeitstempo, welches Gesundheitsreferent LHStv. Dr. Hannes Bauer im NÖ Gesundheitsressort an den Tag legt, überfordert. Nicht anders sind die Aussagen Sobotkas in einer nur inoffiziell an bestimmte Medien übermittelten Aussendung über das Arbeitstempo im Gesundheitsressort und vielen neuen und innovativen Ideen von LHStv. Dr. Hannes Bauer zu verstehen", kommentiert der Amstettner SP-LAbg. Eduard Keusch Sobotkas Kritik an Bauer und seinem neuesten Projekt, ein "Donauklinikum" mit einer verstärkten Kooperation der Krankenhäuser Klosterneuburg, Tulln und der Nervenklinik Mauer.****

"Der finanztechnische Vorsitzende des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds ist offensichtlich auch über den Arbeitsfortschritt dieses Projektes nicht umfassend informiert. So kritisiert Sobotka die "Nichteinbindung" der Belegschaft und der Gemeinden, obwohl bereits seit Tagen vielerlei Gespräche zwischen dem verantwortlichen Gesundheitsressort, den Krankenhäusern, den vor Ort Verantwortlichen sowie auch den kommunalen Entscheidungsträgern stattfinden", so Keusch weiter.

"Sobotkas Schnellschuss könnte aber auch ein Ablenkungsmanöver von seinen weitaus weniger erfolgreichen Verhandlungen mit dem Bund über die Finanzierung des Gesundheitswesens und der Niederösterreichischen Spitäler im Besonderen sein. Wenn man selbst nichts weiterbringt, blickt man halt mit Neid auf die erfolgreiche Arbeit anderer, die wieder einmal erst kürzlich durch die Schaffung der flächendeckenden Ärzte-Nachtdienstbereitschaft an Wochentagen in Niederösterreich durch LHStv. Dr. Hannes Bauer augenscheinlich wurde. Wenn der Finanzlandesrat von den Erfordernissen seiner vielfältigen Zuständigkeiten überrollt wird ist es Zeit, sich über die Abgabe der einen oder anderen Kompetenz Gedanken zu machen. Denn die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erwarten sich in allen Ressorts neue, innovative und zukunftsgerichtete Ideen - nicht nur im Ressort von LHStv. Dr. Hannes Bauer und den anderen SPÖ-Landesregierungsmitgliedern", so Keusch abschließend. (Schluss) fa

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