Erneut kräftige Ergebnissteigerung bei Austria Tabak

Erstes Halbjahr 2000: Umsatz um 14,2 Prozent höher - Betriebserfolg (EBIT) um 44,6 Prozent angehoben - EGT um 25,8 Prozent gestiegen - Periodenüberschuss plus 25,6 Prozent

Wien (OTS) - Die börsenotierte Austria Tabak setzte im ersten Halbjahr 2000 ihre positive Geschäftsentwicklung mit kräftigem Umsatz- und Ertragsplus fort.

Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 14,2 Prozent auf 25,2 Mrd. S (1,8 Mrd. Euro) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Betriebserfolg (EBIT) konnte unter Berücksichtigung erhöhter Firmenwertabschreibung auf Grund der Schwedenakquisition um 44,6 Prozent auf 1,4 Mrd. S (102 Mio. Euro) angehoben werden. Das EGT stieg um 25,8 Prozent auf 1,3 Mrd. S (94 Mio. Euro). Der Periodenüberschuss war mit 848 Mio. S (62 Mio. Euro) um 25,6 Prozent höher als im ersten Halbjahr 1999.

Der betriebliche Cash Flow (EBITDA) wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode um 39,2 Prozent auf 2,0 Mrd. S (145 Mio. Euro) verbessert.

An Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Vermögen wurden im ersten Halbjahr 361 Mio. S (26 Mio. Euro) getätigt. Davon entfielen rund 83 Prozent auf den Großhandel.

Die Zahl der Beschäftigten betrug im Durchschnitt der Berichtsperiode 3.582 Mitarbeitern.

Austria Tabak dokumentiere mit diesen erfreulichen Zahlen einen anhaltend erfolgreichen Geschäftsgang und sei für die weitere Privatisierung topfit, so die Vorstandsdirektoren Heinz Schiendl und Jörg Schram.

Zigarettenabsatz deutlich erhöht

In der Division Tabakindustrie konnte der Umsatz ohne Tabaksteuer in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 49,6 Prozent auf 3,4 Mrd. S (247 Mio. Euro) gesteigert werden. Der Betriebserfolg (EBIT) wurde um 52,3 Prozent auf 867 Mio. S (63 Mio. Euro) erhöht.

Der Zigarettenabsatz aus eigener Produktion stieg im Halbjahresvergleich um 25,5 Prozent auf 14,6 Mrd. Stück. Davon entfielen 6,9 Mrd. Stück auf das Inland sowie 7,7 Mrd. Stück auf die internationalen Märkte. Zusätzlich wurden 1,0 Mrd. Zigaretten in Lohnherstellung erzeugt.

In Österreich lag die Memphis-Familie mit 29 Prozent Marktanteil erneut an der Spitze. Gemeinsam mit der Milde Sorte-Familie kam die Markenfamilie Memphis im Inland auf einen Marktanteil von 40 Prozent. Von den in Österreich im ersten Halbjahr 2000 insgesamt 7,7 Mrd. abgesetzten Zigaretten (Eigen-, Lizenz- sowie Importmarken) hielten die Eigenmarken einen Marktanteil von 54 Prozent, die Lizenzmarken 35 Prozent und die Importmarken elf Prozent.

Die Exporte stiegen gegenüber der Vergleichsperiode 1999 um 63,7 Prozent auf 7,7 Mrd. Stück Zigaretten. Exklusive Austria Tabak Scandinavia sowie Austria Tabak-Eesti stieg der Auslandsabsatz um 24 Prozent auf 5,8 Mrd. Stück Zigaretten.

Insbesondere in Deutschland, auf den afrikanischen Märkten sowie in Südosteuropa entwickelte sich der Absatz sehr dynamisch.

Umsatzplus bei allen Tobaccoland-Töchtern

Im Geschäftsbereich Großhandel stieg der Umsatz im Halbjahresvergleich um 6,6 Prozent auf 20,2 Mrd. S (1,5 Mrd. Euro). Der Betriebserfolg (EBIT) lag mit 536 Mio. S (39 Mio. Euro) um 9,6 Prozent über dem Periodenwert des Vorjahres.

In Österreich erwirtschaftete Tobaccoland ein Umsatzplus von 7,6 Prozent auf 10,8 Mrd. S (785 Mio. Euro). Diese Steigerung ist sowohl auf Mengenzuwächse als auch auf Preisanhebungen zurückzuführen. Auch das Non-Tabak-Geschäft, z.B. die Distribution von Telefonwertkarten, konnte im Inland stark ausgeweitet werden.

Die Convenience Gesellschaft Lekkerland-Tobaccoland, an der Austria Tabak mit 25,1 Prozent beteiligt ist, erhöhte im ersten Halbjahr 2000 ihren Umsatz auf 35,0 Mrd. S (2,5 Mrd. Euro). Das entsprach gegenüber der Vorjahresperiode einer Steigerung von 7,3 Prozent.

Die Tobaccoland Automatengesellschaft steigerte ihren Umsatz um 5,7 Prozent auf 7,8 Mrd. S (567 Mio. Euro). Austria Tabak hält an dieser Gesellschaft 63,9 Prozent.

Hungarotabak-Tobaccoland konnte im ersten Halbjahr 2000 den Umsatz um 4,2 Prozent auf 3,1 Mrd. S (225 Mio. Euro) anheben. Der Umsatz wurde entsprechend der Austria Tabak-Beteiligung von 51 Prozent quotenkonsolidiert. Die fusionsbedingten Integrations- sowie Umstrukturierungsprozesse konnten weitestgehend abgeschlossen werden.

Anhaltendes Umsatz- und Ertragswachstum für 2000

Der Schub von Umsatz und Ertrag im ersten Halbjahr 2000 ist vor allem auf die Schweden-Akquisition zurückzuführen.

Ab 1. Juli 1999 sind die Zahlen der schwedischen und estischen Tochtergesellschaft in den Konzernzahlen enthalten, sodass im Vergleich die Ertragsentwicklung im zweiten Halbjahr 2000 abflachen wird.

Insgesamt gehen die Vorstandsdirektoren Heinz Schiendl und Jörg Schram davon aus, dass der Umsatz und Ertrag für das laufende Jahr erneut erhöht werden kann. Sowohl im Geschäftsbereich Tabakindustrie als auch bei allen Gesellschaften im Großhandel zeichnen sich Umsatzsteigerungen ab.
Wir erwarten, so Jörg Schram, dass im Geschäftsjahr 2000 der Konzern-EBITDA um zumindest zehn Prozent gesteigert werden könne.

(1 Euro = 13,7603 S)

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