Prinzhorn: "LSR-Vize Altersberger sollte Unterrichtsfragen nicht für parteipolitische Zwecke mißbrauchen!"

Es geht um bestmögliche Ausbildung für unsere Kinder

Wien, 2000-08-22 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher DI Thomas Prinzhorn weist die heutigen Vorwürfe des Vizepräsidenten des Kärntner Landesschulrates, Rudolf Altersberger, nämlich daß seine Vorschläge in der Frage der Einführung eines Unterrichtsfaches "Wirtschaft" die Qualität des Unterrichtes gefährden würden, scharf zurück. Alleine die Ausdrucksweise des Landesschulrates sei sehr bedenklich, habe doch gerade ein Mann wie er eine besondere Vorbildwirkung. ****

"Überhaupt muß man sich die Frage stellen, ob die Äußerungen des Herrn Altersberger die eines besorgten Landesschulrates sind oder -was eher zu vermuten ist - ob es sich um bloße Schützenhilfe für seine Partei, die SPÖ, handelt, um die es in letzter Zeit immer ruhiger wird. Das Absetzen des Pressedienstes über die SPÖ-Kärnten spricht jedenfalls für zweiteres.", so Prinzhorn.

In seiner gestrigen Äußerung zum Thema "Einführung eines Unterrichtsfaches Wirtschaft", habe er, Prinzhorn, lediglich angeregt, dieses Fach ergänzend neben den bereits bestehenden Unterrichtsfächern einzuführen. Ausgenommen die Sinnhaftigkeit des Unterrichtsfaches "Latein" habe er in Frage gestellt. Das derzeit bestehende Fach "Geographie und Wirtschaftskunde" genüge keinesfalls den Anforderungen, die die Wirtschaft an uns und unsere Jungen stelle. Weiters habe er, Prinzhorn, sich eben nicht für die Abschaffung der Fächer "Bildnerische Erziehung" und "Musik" ausgesprochen, sondern ganz im Gegenteil, es gehe ihm um ein optimales Portfolio der bestehenden Fächer und eben dem derzeit diskutierten Fach "Wirtschaft". Und eben dabei wird es, um die Schüler nicht mit noch mehr Unterrichtsstunden zu belasten, notwendig sein, in anderen Fächern eine "Unterrichtszeitkürzung" vorzunehmen. Dies wäre, so Prinzhorn, etwa in Nebenfächern, wie "Bildnerische Erziehung", "Musik", "Philosophie" etc. denkbar.

"Wenn man der Meinung ist, daß zu einer ganzheitlichen Bildung "Musik" und "Zeichnen" gehören, so gilt dies ebenso für wirtschaftliche Grundkenntnisse.", so Prinzhorn.

"Die Zeichen der Zeit gebieten, daß wir unseren Kindern die bestmögliche Ausbildung zukommen lassen, um ihnen den bestmöglichen Start in ein immer härter werdendes und von stetig ansteigender Konkurrenz gezeichnetes Berufsleben garantieren zu können.", so Prinzhorn abschließend. (Schluß)

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