Sacher: Güterverkehr vermehrt auf die Schiene

Steigende Unfallzahlen bedingen Änderung der globalen Rahmenbedingungen

St. Pölten, (SPI) - "Trotz wichtiger Ausbaumaßnahmen stoßen Österreichs Hauptverkehrsrouten, vor allem in den Urlaubszeiten, immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen. Der jüngste schreckliche Unfall auf der Westautobahn zeigt auch, dass es vor allem der Schwerverkehr ist, dessen überproportionale Zunahme in den vergangenen Jahren den Verkehr auf Österreichs Straßen ‚gefährlicher‘ werden ließ. Es ist wohl endgültig an der Zeit, die globalen Rahmenbedingungen für den Verkehr zu ändern, Sicherheitsbestimmungen zu verschärfen und den Schwerverkehr, durch politische und legistische Maßnahmen, vermehrt auf die Schiene zu bringen", so der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher.****

"Übermüdete, unter Termindruck stehende Fahrer, teils technisch veraltete Lkw und weniger Kontrollen sind ebenso Ursachen für die Entwicklung wie eine nicht vorhandene Kostenwahrheit zwischen Schiene und Straße. Wenn es sich lohnt, Kartoffel quer durch Europa nur zum Waschen und Schälen zu transportieren, dann darf es nicht verwundern, dass Lkw-Konvois unsere Transitrouten verstopfen. Wir müssen die globalen Rahmenbedingungen im Verkehr an die aktuellen Anforderungen anpassen. Mobilität ist unabdingbar für eine positive gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Entwicklung. Doch unsere Transitrouten drohen zu Langsamfahrstellen zu verkommen, kein Tag vergeht ohne die Meldung eines tragischen Unfalls oder schwerer Sachschäden. Unser Schienennetz muss raschest ausgebaut werden und die verantwortlichen Politiker müssen endlich für Kostenwahrheit sorgen. Nur dann werden wir es schaffen, den Verkehr der Zukunft zu bewältigen und viel menschliches Leid zu vermeiden", so der SP-Klubobmann.
(Schluss) fa

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