Muzik: Latente Todesfallen Gegenverkehrsbereich

Welches Mehr an Sicherheit kann Unfallkatastrophen vermeiden helfen?

St. Pölten, (SPI) - Gegenverkehrsbereiche auf den Autobahnen bei Baustellen waren in den vergangenen Jahren immer wieder Schauplätze schwerer Unfälle. Der heutige tragische Unfall auf der A 1 bei Pöchlarn, bei dem 8 Jugendliche ihr Leben verloren, ist nur die Spitze des Eisberges. Seit Anfang 1999 starben damit allein in niederösterreichischen Gegenverkehrsbereichen auf der Westautobahn 17 Menschen. Alle tragischen Unfälle haben eines gemeinsam: immer war ein Lkw beteiligt, der auch den Unfall ausgelöst hat. "Einmal mehr wirft sich die Frage auf, wie diese latenten Todesfallen entschärft werden können und ob nicht mittels eines besseren Baustellenmanagements und einer Verbesserung der Sicherheitsbestimmungen vor Ort derartige Unfälle vermieden werden können", zeigt sich der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik, erschüttert über den jüngsten Blutzoll auf der Westautobahn.****

"Von den verantwortlichen Landes- und Bundespolitikern wird zwar viel über eine Verbesserung der Sicherheit auf Österreichs Straßen geredet, aktuelle Statistiken zeigen jedoch, dass die Erfolge klar ausgeblieben sind. Bei den neuralgischen Autobahn-Zonen fordern die Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ beispielsweise eine Verbreiterung der Fahrbahnen, eine durchgehende Mittelsicherung und permanente Videokontrollen in den Baustellenbereichen. Hier geschieht noch gar nichts und hier ist ganz klar die Verantwortung der zuständigen Politiker einzufordern, endlich tätig zu werden", so der SP-Verkehrssprecher.

"Weiters wird die Frage aufgeworfen, ob nicht durch den rigorosen Sparkurs bei der Exekutive eine Verschlechterung der Sicherheit auf unseren Straßen zu befürchten ist. Permanente Kontrollen durch die Autobahngendarmerie müssen ausbleiben, allein der psychologische Effekt eines vor der Baustellen anwesenden Polizeifahrzeuges könnte die Lenker von so manch fahrlässigem Fahrverhalten abhalten. Des weiteren ist es nun endgültig an der Zeit, ein besseres Baustellenmanagement mit entsprechenden Begleitmaßnahmen einzufordern. Wenn sich eine Baustelle an die andere reiht, dann ist die Belastung für die Autofahrer enorm hoch. Letztlich ist zu überlegen, ob nicht bestimmte Baustellenabschnitte für schwere Lkws komplett gesperrt und diese auf Umleitungsstrecken verbannt werden sollten", regt der SP-Politiker entsprechende Maßnahmen an. (Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN