Minister Sickl: "Zukunftsorientierte, beispielhafte Leistung" bei privater Pensionsvorsorge

30 Jahr-Jubiläum der TVG-Vermögensplanungsgesellschaft in Salzburg Sickl: Tomandl-Kommission berät jetzt Betriebs- und Invaliditäts-Pension

Salzburg (OTS) - In der privaten Pensionsvorsorge habe die TVG
seit 1970 "eine zukunftsorientierte, beispielhafte Leistung vollbracht" und mit ihrer Arbeit "sicher viel beigetragen zur verstärkten Bewußtseinsbildung" betreffend die Notwendigkeit privater Vorsorge. Aus berufenem Munde wurden der TVG (Treugeld und Triumph Vermögensplanungsgesmbh) Freitag abend in Salzburg bei einem Festakt zum 30 Jahr-Jubiläum dieser Firma in Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus dem Versicherungs- und Bankenbereich Rosen gestreut:
Sozialministerin Dr. Elisabeth Sickl, in deren Ressort das Themen Pensionen fällt, war eigens angereist, um TVG-Chef Leopold Jonas und die ca. 250 Mitarbeiter der TVG mit Zweigstellen in fast allen Bundesländern zu beglückwünschen. Sickl informierte bei diesem Anlaß auch gleich über die nächsten Schritte in Sachen Pensionsreform: Weil "verantwortungsvolle Politik sich mit der Reform des Pensionssystems langfristig auseinandersetzen muß und nicht nur kurzfristig" wie frühere Regierungen, sei das Expertenteam unter Leitung von Prof. Tomandl bereits wieder tätig. Im Mittelpunkt stehe diesmal die Invaliditätspension unter dem Aspekt einer möglichen Teilpension, die betriebliche Pension sowie "langfristige Maßnahmen zur Systempflege".

Ausdrücklich bezeichnete es die Sozialministerin als ihr Anliegen, daß diese nächsten Schritte der Pensionsreform im Konsens beschlossen werden. Sickl appellierte in diesem Zusammenhang an die Sozialpartner: "Die langfristige Sicherung der Pensionen darf nicht zum Spielball parteipolitischer Aktivitäten werden." In Anspielung auf die Tätigkeit des Jubilars TVG betonte Sickl, daß "der Forderung nach mehr Eigenverantwortlichkeit bei der Pensionsvorsorge Rechnung getragen werden" müsse und schränkte hinsichtlich befürchteter Beitragserhöhungen ein: Eine Wirtschaft, die sich im internationalen Konkurrenzkampf befindet, müsse hier "sehr sensitiv behandelt werden". Bei den bisherigen Schritten der Bundesregierung zur Pensionsreform strich Sickl die soziale Verträglichkeit als positiv hervor, sie selbst habe sich mit Erfolg für Abfederungsmaßnahmen und Zumutbarkeitsklauseln eingesetzt, betonte die Ministerin.

LH-Stv. Eisl: TVG "trendy" - "solche Betriebe für Salzburg wichtig"

Die TVG sei mit ihrem ausgeklügelten Pensionsvorsorgemodell 1970 ihrer Zeit voraus gewesen, war also "trendy", meinte Landeshauptmann-Stelllvertreter Wolfgang Eisl in seiner Festansprache. Wenn eine Firma ein derartiges Jubiläum feiert, sei dies "ein Hinweis auf Qualität". Überdies seien "solche Betriebe wie die TVG - die Bestand haben - für Salzburg sehr wichtig: Sie tragen dazu bei, daß Salzburg zu den 17 besten Regionen der Welt zählt und eine sehr geringe Arbeitslosenquote hat." In diesem Zusammenhang dankte Eisl ausdrücklich der TVG für "ihren wichtigen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung in Salzburg."

WK-Präsident Buemberger: "Große Pionierleistung, ist zu würdigen"

Seine persönliche Hochachtung gegenüber der TVG drückte der Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg, Komm.Rat Rainhardt Buemberger, aus: "Daß Sie bereits vor 30 Jahren, als wir alle in der Kreisky-Ära noch in Saus und Braus und auf Pump gelebt haben, sich mit der Vorsorge befaßten, ist eine große Pionierleistung, die man sehr würdigen muß." Heute nämlich sei Sparen - das Wort habe in Österreich übrigens einen schalen Beigeschmack - ein Gebot der Stunde, andernfalls drohe die Instabilität des Landes, meinte Buemberger.

TVG-Chef Jonas: 30 Milliarden in 30 Jahren, 100.000 Kunden

Direktor Leopold Jonas, 1970 mit Rupert Lanzendorfer Begründer der TVG, rückte dann den Stellenwert des Unternehmens im Bereich der privaten Pensionsvorsorge ins rechte Licht: mit ihrem speziell ausgeklügelten Vorsorgemodell, das zum Unterschied von üblichen Modellen zwischenzeitige Auszahlungen beinhaltet, hat die TVG seit 1970 ein Kundenvermögen von insgesamt 30 Milliarden Schilling erreicht, die jährlichen Auszahlungen an die Kunden belaufen sich auf ca. 200 Millionen, demnächst wird die TVG ihren 100.000 Kunden begrüßen.

Pikanterie am Rande: 1970 wäre die Zulassung dieses äußerst erfolgreichen TVG-Modells (der inzwischen EU-weit geschützte "Etappenplan") um ein Haar am Einspruch eines Ministerialrates gescheitert: Typisch österreichisch hatte dieser nach dem Motto "das hat's noch nie gegeben" sich daran gerieben, daß bereits zwischenzeitig ausbezahlt wird. Jonas erinnert sich wörtlich an die ministerialrätliche Empörung: "Seit Kaiser Franz Josef gibt es Lebensversicherungen und die werden nur am Ende der Laufzeit oder im Todesfall ausgezahlt!"

Durch den großen Erfolg sehe sich die TVG bestätigt als "Pionier und Motivator am Sektor der privaten Pensionsvorsorge", betonte Jonas und gab dann einen Expertentip in Richtung Politik: "Das Pensionsproblem in unserem Land kann in Zukunft nur gelöst werden, wenn der Staat entlastet wird." Dem stünde entgegen, daß "Unmengen Gelder in die Verwaltungskanäle" fließen, was dem Einzelnen die Pension schmälere. Einzige Lösung: "Mehr privat, weniger Staat!" Banken, Versicherungs- und Finanzdiennstleistungsunternehmen seien durch ihr jahrzehntelanges Know how dafür prädestiniert."

TVG-Geburtsstunde 1970: Beatles-Trennung, erster "Tatort"

Daß 30 Jahre eine Generation ist, wurde deutlich, als Jonas junior, Wolfgang, in das Geburtsjahr der TVG 1970 zurückblätterte:
Oswald Kolle hat damals mit dem Film "Der Mann, das unbekannte Wesen" mit Aufklärung begonnen - die TVG begann mit Vorsorge-Aufklärung; die Beatles trennten sich - die TVG formierte sich; erstmals wurde ein künstliches Gen erzeugt - war's die Keimzelle der TVG? Bernie Cornfield's IOS kam in Finanzturbulenzen, die TVG trat dafür auf die Bühne; die ARD strahlte den ersten "Tatort" aus - eines der wenigen Dinge, die es wie die TVG auch noch 30 Jahre später gibt und schließlich feierten die Salzburger Festspiele 1970 ihr 30 Jahr-Jubiläum - 2000 feiert die TVG gleiches - erneut in Salzburg!

Anerkennung durch Partner: Idee, Mut, Initiative, Ausdauer

Auch die Spitzen der wichtigsten TVG-Partner stellten sich als Gratulanten ein: Vorstandsdirektor Dr. Franz Gasselsberger von der Oberbank sprach vom "fulminanten Aufstieg der TVG", den die Oberbank "als Hausbank von der Stunde Null an miterlebt hat." Man sei daher nicht nur Partner, sondern "fast Freunde!" Jonas sen. wünschte er, daß er seine "spürbare Begeisterung noch lange in sich trägt."

Vorstandsdirektor Hubert Schatzdorfer von der Uniqa sprach von einer "never ending Erfolgsstory" und einem "mutigen Schritt damals", denn 1970 habe es bei den Versicherern keine große Akzeptanz gegenüber Neuen gegeben. Schatzdorfer wünschte der TVG, "weiter auf der Welle des Booms der Lebensversicherungen zu schwimmen".

Vorstandsdirektor Helmut Sobotka von der Capital Invest (Bank Austria & CA KAG) nannte das TVG-Erfolgsrezept: "Eine Idee, Initiative, ein bißchen Mut, und noch mehr: sehr viel Ausdauer, Übermaß an Energie und Motivation und dem Kunden nicht Unhaltbares versprechen!"

Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl von der OÖ Versicherung brachte seinen "lieben, tüchtigen Kolleginnen und Kollegen der TVG" ein besonderes Geschenk mit: eine aus Holz geschnitzte Statue des hl. Florian. Weidl: "Wir sind mit diesem Schutzpatron hervorragend gefahren - in 190 Jahren!".

In abwechslungsreicher Interviewform erzählten dann führende Mitarbeiter der TVG über Alltag, Anwachsen der Firma und heitere Begebenheiten, zudem verdeutlichten Videografiken die von der TVG bewegten enormen Summen. Berührend schließlich war, wie die Mitarbeiter den Direktoren "Danke für den tollen Job" sagten.

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