Michalitsch: Kürzung der Bundes-Wohnbaumittel ginge zu Lasten der Lebensqualität

4, 8 Milliarden jährlich für NÖ Wohnbauförderung

St. Pölten (NÖI) - "Im Jahr 1999 wurden in Niederösterreich 4,8 Milliarden Schilling für die Wohnbauförderung aufgewendet. Der größte Teil davon, nämlich rund 4 Milliarden Schilling stammten dabei vom Bund. Mit diesen Mitteln konnten 5.300 Einfamilienhäuser, 3.900 neue Wohnungen, 7.900 Renovierungen von Einfamilienhäusern, 2.700 Wohnungssanierungen und 9.600 Solaranlagen und Heizkessel-Installationen gefördert werden", erklärte der Wohnbausprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Martin Michalitsch.

"Diese Zahlen beweisen, dass der Wohnbau eine wesentliche Stütze der Konjunktur in Niederösterreich ist. Die vom Bund geplante Kürzung der Wohnbauförderung hätte daher gravierende Auswirkungen. Eine Reduzierung der zweckgebundenen Bundesmittel um 50 Prozent wäre nicht nur ein schwerer Schlag für all jene Niederösterreicher, die auf die Wohnbauförderung angewiesen sind, sondern hat darüber hinaus auch negativen Auswirkungen auf die gesamte Baubranche und die daran gekoppelten Arbeitsplätze. Diese arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Auswirkungen auf die allgemeine Lebensqualität dürfen in der Diskussion nicht untergehen, betonte Michalitsch.

Mit einer Reform der Wohnbauförderung in der Tonart "weg von der Objektförderung hin zu einer verstärkten Subjektförderung" könne man sich hingegen durchaus anfreunden. "Die Bedingung ist, dass bestehende Wohnbauförderungs-Verträge nicht angetastet werden. Auch bei Althaussanierungen und ökologisch sinnvollen Maßnahmen wie der Solar- und Heizkesselförderungen darf es zu keine restriktiveren Handhabung kommen. Eine Reform muss eine Erhöhung der sozialen Treffsicherheit durch eine verbesserte Subjektförderung und die Senkung der Einkommensgrenze für die Förderung bei der Errichtung von Einfamilienhäusern beinhalten", forderte Michalitsch.

"Ein derartig wichtiges Instrument, das es für viele Familien erst ermöglicht, ein Eigenheim zu erwerben und das noch dazu einer der wichtigsten Motoren der Bauwirtschaft und des Arbeitsmarktes ist, werden wir sicherlich nicht aus der Hand geben", betonte Michalitsch.

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