Haigermoser: Padutsch-Kampf für Handelsflächenexplosion ist nicht mehr nachvollziehbar

Grüne im Parlament verfolgen völlig andere Richtung

Salzburg, 20-08-2000 (OTS) "Herr Padutsch ist wie sooft wieder einmal auf dem Holzweg wenn er ´ohne Wenn und Aber´ für eine weitere Handelsflächenexplosion auf der ´grünen Taxham Wiese´ eintritt", sagte heute der Salzburger Nationalratsabgeordnete Helmut Haigermoser.

Wer sich auch nur halbwegs informiere, wisse, daß es bei den EKZ-Erweiterungsplänen nicht nur um das Überleben der Salzburger Altstadt gehe, sondern die Handelsstruktur bis weit ins Land hinein ins Trudeln komme. Das alles sei verbunden mit dem Verlust an Lebensqualität, der Vernichtung von Arbeits- und Lehrlingsausbildungsplätzen vor Ort, der Zerstörung der Nahversorgung sowie schweren Schäden für den Tourismus, vor allem in kleineren Orten.

"Das alles scheint jedoch Herrn Padutsch nicht zu interessieren. Schön langsam stellt sich die Frage, in welchem Sold Herr Padutsch steht", so Haigermoser.

Die Salzburger Landesregierung werde jedenfalls nicht umhin können, Farbe zu bekennen, ob sie die Interessen der Gemeinden, des Mittelstandes, einer funktionierenden Nahversorgung und auf lange Sicht der Verbraucher vertrete, oder ob sie wie sooft vor dem "Killerkapital" in die Knie gehe, und damit vorgeben wolle, für "Liberalität" einzutreten.

Darüber hinaus verlange die Raumordnung, den Verkehrsinfarkt in Taxham zu verhindern und weitere geballte Stauerreger gar nicht erst entstehen zu lassen. In diesem Zusammenhang sei die Frage angebracht, wie es die Anrainer mit dem zusätzlichen "EKZ-Verkehr" hielten, wenn man schon so vehement gegen den "Stadion-Verkehr" auftrete.

In der Argumentation von Stadtrat Padutsch sieht Haigermoser eine Fülle von Widersprüchen, sodaß auch Bürgermeister Schaden endlich auf den Plan treten solle, um in Verantwortung für den Großraum Salzburg tätig zu werden, und nicht zuzulassen, daß gewachsene, gesunde Strukturen völlig auf der Strecke blieben.

"Jedenfalls ist die Salzburger Landesregierung gefordert, schlußendlich Weitblick zu zeigen und nach dem "Sündenfall Baumax" nicht ein weiteres Mal den Nahversorgern in den Rücken zu fallen", schloß Haigermoser.

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