VAN DER BELLEN: VIELE FRAGEZEICHEN BEI BANK BURGENLAND-AFFÄRE Grüne: Sumpf um Bank Burgenland-Affäre wird immer größer

Wien (OTS) Der Bundessprecher der Grünen, Prof. Alexander Van der Bellen forderte heute, dass im Zusammenhang mit der Bank Burgenland-Affäre eine Reihe von Fragen umfassend aufgeklärt werden müssen. "Insbesondere zu klären ist das tatsächliche Verhältnis zwischen Bank Burgenland und der Bank Austria, für die intern, jargonhaft, die Bank Burgenland quasi wie eine Filiale angesehen wurde. Weiters ist zu klären, wie weit Landeshauptmann Stix von den Bankgeschäften Kenntnis hatte, bzw. ob er zwischen Bank Austria und Bank Burgenland fallweise vermittelte. Drittens ist zu klären, zu welchem Zeitpunkt die Bank Austria bereits von den Problemen der Bank Burgenland informiert war und ab welchem Zeitpunkt zwischen den Bankinstituten darüber Gespräche geführt wurden. Und nicht zuletzt hat nun auch Landeshauptmann Pröll höheren Erklärungsbedarf hinsichtlich der Vermittlung einer Villa, die vom Land als Waisenstiftung angekauft und an Hom-Rusch weitervermietet wurde, als seine bisherigen, unbefriedigenden Aussagen", so Van der Bellen, der befürchtet, dass der Sumpf rund um die Bank Burgenland bei weitem noch nicht ausreichend aufgeklärt sind. "Es muß endlich Licht in die möglichen Verflechtungen von Politik und Bankengeschäften gebracht werden. Zudem rächen sich nun die burgenländischen Verhältnisse, die keine echte, kontrollierende Opposition im Landtag kennt", schließt Bundessprecher Van der Bellen.

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