ARBÖ: Bei Schüssel's Wanderslust wird auf so manches vergessen

Wien (ARBÖ) - In unmittelbarer Nähe zum Pressegespräch des Bundeskanzlers, bevor er zur "Wasserwanderung" aufbrach, haben
sich die ARBÖ-Landesgeschäftsführer zu einer Arbeitssitzung in Spital am Pyhrn getroffen. Mit Verwunderung wird die Aussage des Bundeskanzlers zur Kenntnis genommen, dass mit Ende seiner Regierungszeit "dem Steuerzahler durchaus ein Opfer abverlangt wird".

Der Bundeskanzler selbst, aber möglicherweise auch alle bei der Wanderung begleitenden Journalisten dürften vergessen haben, dass die erste Maßnahme der neuen Bundesregierung entgegen aller Versprechungen bereits eine Steuererhöhung gewesen ist: 51,4 Prozent betrug nämlich die "Anpassung" bei der motorbezogenen Versicherungssteuer für vier Millionen Autofahrer.

Die privaten Autofahrer zahlen bis Jahresende 3 Milliarden Schilling mehr an motorbezogener Versicherungssteuer, im kommenden Jahr bereits 5 Milliarden Schilling zusätzlich. Allem Anschein
nach wird beim Wandern im Sommer auf so manches vergessen, was uns der März bereits beschert hat.

"Nur so ist es möglich", meinen die ARBÖ-Landesgeschäftsführer bei ihrer Arbeitssitzung, "dass auch über die bestehende Ungleichbehandlung von Pkw-Zulassungsbesitzer und
unternehmerischem Schwerverkehr nicht mehr nachgedacht wird. Einzigartig, ja geradezu mit voller Absicht, hat man noch vor den Wanderungen auf die Erhöhung der Kfz-Steuer für Lkw vergessen. So wird das Wandern des Schüssel's Lust."

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