ots Ad hoc-Service: E.ON AG <DE0007614406> Zwischenbericht E.ON AG 1. Januar - 30. Juni 2000

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Für Gesamtjahr 2000 erheblich höherer Konzernüberschuss bei niedrigerem Betriebsergebnis erwartet

Im ersten Halbjahr 2000 stieg der Konzernumsatz um 34 Prozent auf rund 46,9 Mrd EURO. Das Betriebsergebnis beträgt 1.712 Mio EURO. Es lag wegen des erwartet starken Rückgangs im Strombereich um 10 Prozent unter dem Vorjahresniveau, bereinigt um das in den Vorjahreszahlen enthaltene vierte Quartal 1998 der früheren Degussa um 6 Prozent darunter. Das Ergebnis im Strombereich blieb vor allem wegen der Strompreissenkungen um 33 Prozent hinter dem guten Ergebnis des Vorjahres zurück und beträgt 1.118 Mio EURO. Der Ölbereich steigerte das Betriebsergebnis dagegen erheblich auf 55 Mio EURO. In der Chemie übertraf das Betriebsergebnis mit 379 Mio EURO den bereinigten Vorjahreswert um 22 Prozent. Der Telekommunikationsbereich verbesserte das Betriebsergebnis deutlich um 27 Prozent auf -274 Mio EURO. Dies resultiert vor allem aus der Veräußerung von Beteiligungen, die hohe Anlaufverluste aufwiesen. In den Bereichen Distribution/Logistik, Aluminium und Verpackung wurden erhebliche Ergebnissteigerungen erzielt. Bei Silizium-Wafern wurde der Verlust im Berichtszeitraum weiter deutlich verringert.

Der Überschuss vor Ertragsteuern stieg um 57 Prozent auf 5.664 Mio EURO, vor allem durch die hohen Netto-Buchgewinne aus der Veräußerung der Beteiligungen an E-Plus und Cablecom. Der Konzernüberschuss (nach Steuern und nach Anteilen Konzernfremder) lag mit 3.032 Mio EURO um 17 Prozent über dem Vorjahreswert.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2000

Das Konzern-Betriebsergebnis wird für das Gesamtjahr nicht das Rekordniveau des Vorjahres erreichen. Dabei erwartet E.ON, dass sich der Rückgang im Rahmen der Entwicklung des ersten Halbjahres bewegt. Hauptursache hierfür sind die deutlichen Preiseinbußen im Strombereich. Hier rechnet E.ON damit, dass die Strompreise nicht weiter fallen werden. Verstärktes Kostenmanagement, erste Fusionssynergien und ein weiter steigender Absatz werden den Strompreisverfall - insbesondere aus dem zweiten Halbjahr 1999 -erwartungsgemäß nicht kompensieren. Daher rechnet E.ON damit, dass das Stromergebnis im Gesamtjahr deutlich unter dem des Vorjahres liegen wird. Für die übrigen Bereiche geht E.ON von teilweise erheblichen operativen Verbesserungen aus.

Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern und der Konzernüberschuss werden wegen der hohen Buchgewinne aus der Veräußerung von Aktivitäten die Vorjahreswerte stark übertreffen.

Hinweis

Der Zwischenbericht der E.ON AG zum 30. Juni 2000 einschließlich des Ausblicks auf das Gesamtjahr beruht letztmals auf den bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von VEBA und VIAG. Zahlen und vergleichbare Vorjahreswerte beruhen auf einer Addition der VEBA-Zahlen und der VIAG-Zahlen, nicht auf einer Konsolidierung. Der Ergebniseffekt aus der vorgesehenen, vollständigen Umstellung auf die US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht quantifizieren. Dieser Effekt kann wesentlich sein und die konsolidierten E.ON-Ergebniszahlen per saldo sowohl positiv als auch negativ beeinflussen.

Diese Meldung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die den im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung der E.ON AG an die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (insbes. Form 20- F) genannten Risiken und Ungewissheiten unterliegen. Der vollständige Zwischenbericht ist im Internet unter der Adresse "http:investoren.eon.com" abrufbar.

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