Hausgeräte-Hersteller mit 8,8 Prozent Umsatzsteigerung.

Miele-Gruppe erreichte im Geschäftsjahr 1999/2000 einen Gesamtumsatz von 4,25 Milliarden Mark.
Österreich-Entwicklung läuft parallel =

SALZBURG/GÜTERSLOH. - Das Familienunternehmen Miele setzte seine Erfolgsgeschichte auch im Geschäftsjahr 1999/2000 fort. Trotz des harten internationalen Wettbewerbs und der allgemein rückläufigen Nachfrage nach Hausgeräten in Deutschland und einigen westeuropäischen Ländern konnte Miele während des Geschäftsjahres 1999/2000 (30. Juni) den Gruppenumsatz um 8,8 Prozent auf 29,86 Milliarden Schilling (2,17 Milliarden Euro) steigern. Das ist der höchste Umsatzwert in der über 100-jährigen Firmengeschichte. Die international renommierte Qualitätsmarke für Haushaltsgeräte, gewerbliche Geräte und Küchen beschäftigte am Ende des Geschäftsjahres 580 Personen mehr, so dass sich die Zahl der Miele-Mitarbeiter um vier Prozent auf 14.944 erhöhte.

Die Entwicklung von Miele Österreich bewegt sich parallel zum Erfolg der internationalen Gruppe. Im zweiten Halbjahr 1999 gab es gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eine Umsatzsteigerung von 10 Prozent, die durch eine geringere Umsatzentwicklung von 2 Prozent im ersten Halbjahr 2000 wieder ausgeglichen wurde. Konsolidiert hat Miele Österreich im 2. Halbjahr 99 und dem ersten Halbjahr 2000, also dem Vergleichszeitraum für das Geschäftsjahr der Miele-Gesamtgruppe, ein Wachstum von 6,5 Prozent erreicht.

Für das Jahr 2000 rechnet Miele-Österreich Geschäftsführer Peter Graski zumindest mit einem gleichen Umsatz wie 1999, eventuell sogar mit einer leichten Steigerung. In Anbetracht der überdurchschnittlichen Ergebnisse im Jahr 1999 sei dies sehr zufriedenstellend, betonte Graski. Miele beschäftigt in der Vertriebsgesellschaft sowie im Werk Bürmoos rund 600 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz 1999 beträgt 2,1 Milliarden Schilling.

Die Miele-Gruppe, deren Firmenphilosophie gekennzeichnet ist durch sprichwörtliche Miele-Qualität, Langlebigkeit aller Geräte und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Fachhändlern, hat ihre Position auf allen Märkten weiter festigen oder ausbauen können. Die im Gegensatz zur allgemeinen Kaufzurückhaltung hohe Miele-Umsatzsteigerung von 4,1 Prozent in Deutschland wurde im Durchschnitt der übrigen Staaten mit einem zweistelligen Umsatzplus von 13,1 Prozent sogar noch übertroffen.

Die erfreuliche Entwicklung ausserhalb des Kernlandes Deutschland - in Europa ebenso wie in Übersee - führte zu einer Erhöhung des Auslandsanteils der Miele-Gruppe auf fast 60 Prozent Umsatzes. Der Umsatz ausserhalb Deutschlands betrug im Geschäftsjahr 1999/2000 über 16,512 Milliarden Schilling (1,2 Milliarden Euro). Den größten Anteil am Miele-Auslandsumsatz haben die Niederlande, gefolgt von der Schweiz, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Belgien, USA und Italien. Besonders erfreulich war die hohe Zuwachsrate in den USA. Gute Umsatzzuwächse waren auch in Osteuropa zu vermelden, insbesondere in Polen. Die noch jungen Vertriebsgesellschaften in Russland, Tschechien und der Türkei setzten ihre erfolgreichen Geschäfte fort.

Miele stützt den Verkauf traditionell auf eine breite, solide Basis im Fachhandel. In Europa gehört Miele zu den meistverkauften Marken. Bei Standgeräten für den Haushalt und bei Staubsaugern hat Miele im Geschäftsjahr 1999/2000 den Umsatz weltweit jeweils um fast sechs Prozent gesteigert. Eine sehr gute Umsatzsteigerung konnte bei den Einbaugeräten erreicht werden.

Besonders erfreulich entwickelten sich die Verkaufsstückzahlen bei den Produktgruppen Elektro-Herde/Backöfen/Dampfgarer, Kühl-/Gefriergeräte, Geschirrspüler, Mikrowellengeräte und Dunstabzugshauben.

Im Bereich der gewerblichen Geräte wurde eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt. Das Produktprogramm bei den Gewerbe-Geräten umfasst Waschmaschinen und Trockner sowie Heißmangeln für gewerbliche Anwendungen, Desinfektionsautomaten und Laborspüler sowie Spülmaschinen für die Gastronomie und Nassreinigungsautomaten.

Die Sparte Miele-Küchenmöbel spürte die Kaufzurückhaltung in der Branche und hat deshalb den Vorjahresumsatz nicht ganz erreicht. Die Anfang dieses Jahres auf dem Markt eingeführten neuen Küchen werden erst im Laufe der nächsten Monate eine nachhaltige Auswirkung auf den Küchenabsatz zeigen können. Der Gesamtumsatz des Tochterunternehmens imperial in Bünde ist leicht gewachsen. Die Marke imperial konnte im hart umkämpften Markt für Einbaugeräte ihre Position behaupten.

Die Miele-Gruppe hat im Geschäftsjahr 1999/2000 insgesamt über 1,8 Milliarden Schilling investiert, davon entfielen etwa 20 Prozent auf das Ausland. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Ausbau der Vertriebsstruktur, der Weiterentwicklung von umweltrelevanten Produktionsverfahren und EDV-Systemen.

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