Lembacher: 1,3 Mrd. Schilling für die Betreuung älterer Menschen

NÖ wird Anforderungen an ein modernes Pflegewesen gerecht

St. Pölten (NÖI) - "In Niederösterreich leben derzeit über 230.000 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. In zehn Jahren werden es bereits um 45.000 mehr sein. Diese Entwicklung führt dahin, dass die Plätze in den NÖ Pensionisten- und Pflegeheimen immer stärker beansprucht werden. Das Land hat hier aber rechtzeitig Vorsorge getroffen und in den Ausbau und die Modernisierung der professionellen Pensionistenbetreuung investiert. Zur optimalen Versorgung der älteren Generation wird das Land NÖ bis 2002 rund 1,3 Mrd. Schilling in den Neu- und Umbau sowie die Standardverbesserung von 23 Heimen investieren, um den Bedarf an Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen bis 2006 zu decken", berichtete LAbg. Marianne Lembacher. ****

In den 51 Landes-Pensionisten- und Pflegeheimen verbringen heute 6.300 Menschen ihren Lebensabend. "Der Charakter der Pflegedienste und die Anforderungen an die Betreuung älterer Menschen hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Die Lebenserwartung ist beträchtlich gestiegen und beträgt heute 81 Jahre für Frauen und 74 Jahre für Männer. Gleichzeitig wollen ältere Menschen solange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Waren 1975 unter 5.000 Senioren nur 1.000 Pflegepatienten zu finden, so bedürfen heute fast 6.000 oder 95% aller Bewohner in Pensionistenheimen einer Rund-um-die-Uhr-Pflege", fasste Lembacher zusammen.

"Das Land steckt jährlich 2 Mrd. Schilling alleine in den laufenden Betrieb von Pensionisten- und Pflegeheimen. 3.600 Bedienstete gehen einer intensiven Betreuung in den Heimen nach. Zusammen mit den mobilen und flächendeckenden sozialmedizinischen Diensten ist es gelungen, die Umsorgung pflegebedürftiger Menschen zu gewährleisten und somit einen weiteren Schritt zu einer Insel der Menschlichkeit zu machen", führte Lembacher aus.

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