St. Jakob im Rosental: Neues Ortszentrum und Kunstprojekt

LR Georg Wurmitzer, LR Herbert Schiller: Gelungener Ort der Begegnung und des Miteinanders

Klagenfurt (OTS) - Große Freude herrscht in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental über das neugestaltete, multifunktionelle Ortszentrum. Gestern wurde es mit einem großem Fest der Bevölkerung feierlich eröffnet und von Gemeindereferent Landesrat Georg Wurmitzer offiziell seiner Bestimmung übergeben. Gratulationsworte für das Identität vermittelnde Ortszentrum mit der offenen Platzgestaltung gab es auch von Landesrat Herbert Schiller und LAbg. Johann Gallo in Vertretung von Landeshauptmann Jörg Haider.

Wurmitzer bezeichnete den Platz als "öffentliches Wohnzimmer", der bereits bestens - auch von den Kindern - angenommen werde. Der Platz präge den geschichtlichen Ort in ganz besonderer, unverwechselbarer Weise. Er möge vermehrt eine Stätte der Begegnung und des Miteinanders, gerade auch im Blick auf die hier lebende slowenische Volksgruppe, sein. Landesrat Schiller bezeichnete die Gemeinde als "Vorzeigegemeinde" im oberen Rosental. Er sagte, der Platz möge ein Symbol für eine Zukunft stehen, die von Frieden, Freiheit und Demokratie geprägt sei.

LAbg. Gallo überbrachte die Grüße und den Dank des Landeshauptmanns. Er unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Pflege des Miteinanders und dankte auch für die Steuerleistung der Bevölkerung, die solche Werke überhaupt erst ermögliche.

Das vergrößerte Ortszentrum umfaßt einen Veranstaltungsplatz ebenso wie eine Grün-bzw. Ruhezone, einen neuen Zugang zum im Osten abschließenden barocken Pfarrzentrum, einen neuen Denkmalvorplatz (auf der Straßenseite gegenüber), Parkflächen, eine attraktive Fußgeherbrücke über den Dorfbach, Spielmöglichkeiten und die künstlerische Gestaltung "Hände für St. Jakob" (Roke za Sentjakob) durch die Kunstwerkstatt Roland Mikula. Alle 95 Kinder der beiden Kindergärten in der Gemeinde haben jeweils ihren Handabdruck in Platten hinterlassen, die eine kleine Mauerfront schmücken. Finanziell gefördert wurde dieses Kunstprojekt von der Frauentrachtengruppe St. Jakob. Darüberhinaus wurde auch zur Pfarrkirche ein beleuchteter Stiegenaufgang gemacht. Eine mächtige künstlerische Skulptur von Rainer Wulz ziert zudem auch den östlich anschließenden grünen Vorplatz des Pfarrhofs.

Über den genauen Werdegang und die Baumaßnahmen berichteten Baureferent Vizebürgermeister Heinrich Kattnig und Bürgermeister Johann Obiltschnig. Die Gesamtkosten wurden mit 8,9 Millionen Schilling angegeben. Nach wie vor sei die Gemeinde "schuldenfrei", sagte Obiltschnig und dankte dem Gemeindereferenten "für sein offenes Ohr und seine offene Brieftasche". Geplant wurde die Neugestaltung vom ortsansässigen Architekten Ralf Mikula (Büro Leiler). "Anrainer" Pfarrer Jurij Buch segnete das Ortszentrum. Der Festakt wurde mit Musik von Primus Sitter umrahmt.

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