Chirons Impfstoff Menjugate erhält Zulassung der irischen Gesundheitsbehörden

Emeryville, Kalifornien (ots) - Die Chiron Corporation (NASDAQ:
CHIR) teilte mit, dass der Irish Medicines Board dem Unternehmen eine Lizenz für die Vermarktung von Menjugate erteilt hat. Dieser Konjugatimpfstoff wird zur Bekämpfung der Meningitis C (Men C) eingesetzt, die durch das Bakterium Neisseria meningitidis, Serogruppe C, verursacht wird.

Im Rahmen der irischen Ausschreibung für die Impfkampagne des Jahres 2000 zur Bekämpfung von Meningitis C in Irland erhielt Chiron den Auftrag, seinen Impfstoff Menjugate für einen Teil des Programms zur Verfügung zu stellen. Derzeit wird eine landesweite Impfkampagne vorbereitet, die vom irischen Gesundheitsministerium wahrscheinlich Ende September umgesetzt werden soll. Die Umsätze von Chiron im Rahmen dieser Ausschreibung werden sich voraussichtlich auf mehr als 13 Millionen Dollar belaufen. Die Verkaufsförderung für Menjugate in Irland erfolgt in Kooperation mit Aventis Pasteur MSD.

"Die Zulassung in Irland vergrößert den Markt für Chirons Menjugate-Angebot. Wir hoffen, im kommenden Jahr im Rahmen des gegenseitigen Anerkennungsverfahrens noch umfassender in weitere europäische Länder expandieren zu können," sagte Seán Lance, Chairman und Chief Executive Officer von Chiron. Das Unternehmen arbeitet auch an der Entwicklung von Impfstoffen gegen Meningitis B und eines Kombinationsimpfstoffs gegen Meningokokken B und C.

Menjugate wird zunächst zur Impfung von Kindern ab 12 Monaten, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt. Menjugate ist auch im Vereinigten Königreich erhältlich, wo es im März 2000 zugelassen wurde. Chiron beabsichtigt, im Vereinigten Königreich und in Irland die Erweiterung der Zulassung auf Säuglinge (unter 12 Monaten) zu beantragen

Meningokokken-Meningitis: Eine tödliche Krankheit

Bei Meningokokken-Erkrankungen, die meist als Meningokokken-Meningitis bezeichnet werden, handelt es sich um eine bakterielle Infektion der Rückenmarkshäute und der Häute, die das Gehirn umgeben (Meningen) durch den Organismus Neisseria meningitidis. Dies ist die häufigste Form der bakteriellen Hirnhautentzündung bei Kindern und Jugendlichen. Diese Bakterien können auch Blutvergiftungen (Septikämien) hervorrufen. Es gibt über ein Dutzend Varianten oder Serogruppen dieser Bakterien, die Meningokokkeninfektionen auslösen können. Zwei dieser Gruppen, B und C, sind für die große Mehrzahl der Infektionen in Irland verantwortlich.

Meningokokken-Meningitis tritt meist saisonal gehäuft auf, mit der höchsten Inzidenz während der Wintermonate. Die Symptome dieser tödlichen Infektion ähneln denen einer Grippe. Sie umfassen Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Nackensteife und einen Ausschlag mit kleinen roten Flecken, die sich dann zu blauen Flecken, Blutblasen oder Blutflecken entwickeln.

Über Chiron

Die Chiron Corporation hat ein gut etabliertes Impfstoffgeschäft in Europa. Ihre Tochtergesellschaften, Chiron Behring in Deutschland und Chiron SpA in Italien, sind führend in ihren jeweiligen Märkten. Chiron verkauft seine Impfstoffe auch international über multinationale Gesundheitsorganisationen und lokale Vertriebshändler.

Chiron Corporation mit Sitz in Emeryville, Kalifornien, ist ein führendes Biotechnologie-Unternehmen, das in drei globalen Märkten des Gesundheitswesens tätig ist: Biopharmazeutika, Impfstoffe und Bluttestung. Das Unternehmen verfolgt einen breiten und integrierten wissenschaftlichen Ansatz bei der Entwicklung innovativer Produkte zur Prävention und Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weitere Informationen über Chiron finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.chiron.com.

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Eine umfassende Beschreibung der Aktivitäten und der Finanzlage des Unternehmen, einschließlich der Faktoren, die sich auf seine Geschäfts- und Zukunftsaussichten auswirken können, ist in den Unterlagen enthalten, die das Unternehmen unter anderem auf den Formularen 10-Q und 10-K bei der Securities and Exchange Commission eingereicht hat. In diesen Unterlagen werden wichtige Faktoren dargestellt, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Diese Faktoren umfassen die Ergebnisse klinischer Studien, behördliche Prüfungen, Fertigungskapazitäten und die Effizienz von Marketingmaßnahmen.

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