Eine Million Patienten mit Avelox(R)+) erfolgreich behandelt

Wien (OTS) - WIEDERHOLUNG OTS0175 vom 10.8.00=

Bereits eine Million Patienten mit
Atemwegsinfektionen sind in der Praxis erfolgreich mit Moxifloxacin (Avelox(R)) behandelt worden. Dies wurde während einer Pressekonferenz auf dem 3rd European Congress of Chemotherapy in Madrid++) bekanntgegeben.

Diesen Meilenstein von einer Million behandelter Patienten kommentierte Dr. Leonhard Forstmeier, International Strategic Marketing Director: "Bayer hat viel Zeit und Arbeit investiert, das "ideale" Antibiotikum zur Therapie von Atemwegsinfektionen zu entwickeln. Dazu gehört, dass Moxifloxacin gegen alle wichtigen Erreger wirkt und diese schnell abtötet, anstatt nur ihr Wachstum zu unterdrücken. Die Wahrscheinlichkeit einer Resistenzentwicklung ist gering. Moxifloxacin braucht nur fünf Tage bei der akuten Verschlechterung einer chronischen Bronchitis (AECB) eingenommen zu werden, was die Compliance fördert.

Moxifloxacin wurde bereits in 23 Ländern eingeführt und wir freuen uns darüber, dass Moxifloxacin in der Praxis so gut angenommen wird."

Dr. Javier Garau, Leiter der medizinischen Abteilung, Hospital Mutua de Terrassa, Universität von Barcelona, präsentierte Daten von verschiedenen Studien. Sie belegen, dass Moxifoxacin bereits viele Kriterien eines "idealen" Antibiotikums erfüllt. In einer Studie mit CAP-Patienten (CAP = community-acquired pneumonia) wurde Moxifloxacin über zehn Tage ( 400 mg einmal täglich ) mit Clarithromycin ( 500 mg zweimal täglich ) oder Amoxycillin ( 1 g dreimal täglich ) verglichen. Die klinischen Resultate ergaben für Moxifloxacin eine Erfolgsrate von 94,4 Prozent gegenüber 92,9 Prozent in der Gruppe mit den Vergleichssubstanzen.

Weiter wurden Analysen von über 3.600 Patienten mit AECB und CAP vorgestellt, die mit Moxifloxacin und anderen Antibiotika behandelt worden waren. Die Rate der Krankenhauseinweisungen wegen Verschlechterung der Atembeschwerden war unter der Moxifloxacin-Therapie signifikant niedriger als unter den Kontrollsubstanzen Clarithromycin, Amoxycillin und Cefuroxim Axetil. Die Rate der Todesfälle war ebenfalls signifikant niedriger bei den mit Moxifloxacin behandelten Patienten als in den Kontrollgruppen. Dies erscheint besonders interessant als auch in Österreich diese Erkrankungen hohe Hospitalisierungsraten verursachen. Für 1998 wurden im Gesundheitsstatistischen Jahrbuch über 27.000 Hospitalisierungen mit Pneumonie und über 22.800 mit chronischer Bronchitis ausgewiesen.

"Moxifloxacin ist eine vielversprechende Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten. Dies gilt insbesondere für ein Umfeld, in dem wir es mit einer Anzahl von Pneumokokken-Stämmen zu tun haben, die gegen Penicillin und andere Antibiotika resistent sind", schloss Garau.

Wie Professor Lionel Mandell, Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten der McMaster University, Ontario, Kanada, ausführte, hat Moxifloxacin ein qualitatives und quantitatives Nebenwirkungsprofil, das den etablierten Standardantibiotika sehr ähnlich ist. Nach den Erfahrungen mit einer Million behandelter Patienten gibt es keine Hinweise für eine signifikante klinische Leber- oder Herzschädigung. Das in den klinischen Studien festgestellte allgemeine Sicherheitsprofil von Moxifloxacin konnte auch in den Post-Marketing-Studien bestätigt werden.

"Moxifloxacin tötet die Bakterien schnell ab, weist eine ausgezeichnete Gewebedurchdringung auf und hat keine signifikanten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Daraus ergibt sich ein gutes Sicherheitsprofil und eine hervorragende klinische Effektivität", sagte Mandell.

In Österreich ist die Markteinführung noch in diesem Jahr geplant.

+) Produktname nur für Fachmedien
++) European Congress of Chemotherapy, Madrid, 5.-10. Mai 2000

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