Lichtenberger: Bei Nebenbahnen beste Lösungen für Kunden suchen

Nicht nur touristische Gustostückerln attraktivieren, sondern vor allem auch an PendlerInnen denken

Wien (OTS) "Höchste Zeit, daß bei den Nebenbahnen etwas in Bewegung kommt, um ihren Erhalt zu sichern", kommentiert Eva Lichtenberger, die Verkehrssprecherin der Grünen, die ersten Schritte zur Privatisierung der ÖBB-Nebenbahnen. "Für die Kunden müssen die bestmöglichen Zukunftslösungen gefunden werden - ohne Scheuklappen! Viel zu lang wurde zugeschaut, wie die ÖBB die Neben- und Regionalbahnen verkommen hat lassen und dabei täglich aufs Neue ihre Kunden und Fahrgäste vor den Kopf gestoßen hat", so Lichtenberger. Und zusätzlich hat "Verkehrsminister Schmid von der angeblichen Partei des Kleinen Mannes" die Mittel für den Öffentlichen Verkehr heuer nach der Methode "Rasenmäher" um 15% gekürzt", kritisiert Lichtenberger die Regierungspolitik auf dem Rücken der Pendlerinnen und Pendler.

Lichtenberger fordert von Bund, Ländern und Bahn im Sinne der Fahrgäste "keine Scheuklappen bei der Interessentensuche und begrüßt die baldige Ausschreibung der ersten Strecken. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Nebenbahnen nicht wegen der Untätigkeit von ÖBB und Verkehrspolitik einen stillen Tod sterben", so Lichtenberger. Die Grünen sind aber vehement dagegen, nur die touristischen Gustostückerln auf den Markt zu bringen. Bundes- und Landespolitik sind den Tausenden Pendlerinnen und Pendlern, die existenziell auf Nebenbahnen angewiesen sind, Lösungen schuldig.

Die Grünen fordern daher die rasche und umfassende Einbindung der Bevölkerung und die zügige Entwicklung von Attraktivierungsprogrammen für alle von der Einstellung bedrohten Strecken. Verkehrsminister Schmid ist besonders gefordert, für faire Bedingungen bei der Ausschreibung zu sorgen. Wo die ÖBB-Führung bewiesen hat, daß sie keine Lösungen zustandebringt, dürfen anderen Interessenten keine Steine in den Weg gelegt werden. "Jetzt müssen tatsächlich attraktive Pakete für die Fahrgäste geschnürt werden", so Lichtenberger abschließend.

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