Heinzl: FMW Kirchstetten: 60 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs

RZB stieg aus, neuer Eigentümer will Standort verkleinern

St. Pölten, (SPI) - Bei der Firma FMW in Kirchstetten im Bezirk St. Pölten ist Feuer am Dach. Der ehemalige Mehrheitseigentümer, die Raiffeisen Zentralbank, hat ihre Mehrheit an eine oberösterreichische Firma verkauft - und diese möchte den Standort offensichtlich verkleinern. Nicht weniger als 60 der 160 Beschäftigten des Kirchstettner Maschinenbauers und Fördertechnikunternehmens sollen gekündigt werden, bereits kommenden Mittwoch sollen die ersten 15 Kündigungen ausgesprochen werden. Für die Gemeinde ist dieser Aderlass eine Katastrophe, für den Bezirk ein weiterer schmerzlicher Verlust von Arbeitsplätzen.****

Wieder einmal haben sich die Befürchtungen der St. Pöltner Sozialdemokraten bewahrheitet. So gaben sich vor den vergangenen Landtagswahlen der Firma FMW im Rahmen der Übernahme durch die RZB Niederösterreichische ÖVP-Politiker die Klinke in die Hand, allen voran scheuten sich LH Erwin Pröll und NR Johann Kurzbauer nicht, den Beschäftigten eine sichere Zukunft unter dem Bankinstitut vorzugaukeln. Was dabei herausgekommen ist, sehen wir heute. Nicht als falsche Versprechungen, Unwahrheiten und letztlich eine ‚Ausplünderung‘ des Unternehmens, was nun vielen Familien die Existenzgrundlage raubt", kommentiert der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl die nun bekanntgewordenen Kündigungspläne.

"Für mich stellt sich daher eindeutig die Frage nach der politischen Verantwortung. Pröll und Kurzbauer haben die Beschäftigten, offensichtlich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, in Sicherheit gewiegt. Nun verkauft RZB ein Unternehmen, welches in den vergangenen drei Jahren praktisch ausgehungert wurde. Es wurden keine neuen Investitionen getätigt, die Kassen sind leer und die Zukunftsaussichten mehr als trüb. Für dies alles tragen Raiffeisen gemeinsam mit LH Erwin Pröll die Verantwortung. Wieder einmal mussten die Menschen erfahren, was Versprechungen dieser Partei und ihrer Spitzenrepräsentanten wert sind: Nicht einmal die Atemluft, mit der die vollmundigen Versprechungen in die Mikrofone ‚gedröhnt‘ werden", so Heinzl.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI