Riess-Passer und Westenthaler attackieren im NEWS-Interview Sozialministerin Sickl

Wien (OTS) - - Westenthaler: "Ich tue mir bei der Frau Sickl schwer, sie noch zu verstehen ... Ihre letzten Wortmeldungen waren überhaupt unnötig."

- Westenthaler: "Ich bin gegen Frau Sickl verstimmt."
Vorausmeldung zu NEWS 32/00 vom 10. August 2000 =

Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen
erscheinenden Ausgabe berichtet, ziehen Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer und FP-Klubchef Peter Westenthaler ihre schützende Hand von FPÖ-Sozialministerin Elisabeth Sickl zurück. Im Interview mit NEWS geht Vizekanzlerin Riess-Passer auf ungewohnt deutliche Distanz zu Sickl: "Ich kann die Positionen der Frau Sickl nicht mehr nachvollziehen.Auch Frau Sickl sollte sich an Koalitionsabkommen halten."

Auch FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler rückt im NEWS-Interview von Sickl ab. Westenthaler: "Ich tu mir bei der Frau Sickl ehrlich gesagt schwer, sie noch zu verstehen. Ihre letzten Wortmeldungen waren absolut unnötig." Anlass für Westenthalers Ärger sind Wortmeldungen Sickls gegen Staatssekretär Wanneck, der eine Versicherungspflicht statt einer Pflichtversicherung eingefordert hat. Westenthaler, unmissverständlich: "Bis ich gegen jemanden verstimmt bin, dauert es wirklich lange. Gegen die Frau Sickl bin ich jetzt verstimmt." Auch Sickls Forderung, das gesetzliche Pensionsalter auf 67 Jahre zu heben, sorgt bei Westenthaler für "völliges Unverständnis".

Wenig Begeisterung hat bei Riess-Passer und Westenthaler auch ausgelöst, dass Sickl ausgerechnet die Agentur ihres ehemaligen "Kampfgefährten" Gernot Rumpold für ihre Imagekampagne engagiert hat. Wie NEWS berichtet, kassiert Rumpold 130.000 Schilling monatlich für seine Tätigkeit für Sickl.

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