Greenpeace fordert Temelin-Gipfel Schüssel-Zeman

Keine Inbetriebnahme von Temelin vor Umweltverträglichkeitsprüfung

Wien (OTS) - Greenpeace fordert von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel einen sofortigen Staatsbesuch beim tschechischen Ministerpräsideten Milos Zeman, um die in der kommenden Woche drohende Inbetriebnahme des AKW Temelin aufzuhalten. "Bevor nicht alle sicherheitstechnischen Fragen geklärt sind und die Ergebnisse einer Gesamt-Umweltverträglichkeitsprüfung vorliegen, darf Temelin nicht in Betrieb gehen", fordert Greenpeace-Sprecher Alexander Egit.

Greenpeace kritisierte scharf, dass die österreichische Bundesregierung noch bei weitem nicht alle diplomatischen und politischen Möglichkeiten ausgeschöpft hat. Greenpeace fordert daher einen sofortigen Staatsbesuch von Bundeskanzlers Schüssel bei seinem tschechischen Amtskollegen in den nächsten Tagen, da es sich um eine Frage höchsten nationalen Interesses handelt.

"Schüssel muss Zeman verdeutlichen, dass die österreichische Bevölkerung in höchstem Maße über die übereilte Vorgangsweise der Aktivierung der Brennstäbe besorgt ist", sagte Egit und fordert die tschechische Regierung auf, alle bisher geheimgehaltenen Dokumente über die Sicherheitsmängel offenzulegen und vor Inbetriebnahme des AKW die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung abzuwarten.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Sprecher Greenpeace, tel: 0664-3262555
MMag. Franko Petri,
Pressesprecher Greenpeace, tel. 01-5454580-29
bzw. 0676-5147246

Alexander Egit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRP/OTS