VP-HAHN: Volle Unterstützung für Staatssekretär WANECKS Chipkartenpläne

Überragende Zustimmung der Bevölkerung - 57% der Bevölkerung für Speicherungsmöglichkeit der Krankengeschichte auf freiwilliger Basis

Wien (ÖVP-Klub) "Die Einführung der Chipkarte stellt einen enormen technischen Fortschritt innerhalb des österreichischen Sozialversicherungssystems dar. Die derzeitige Regelung bleibt aber auf halben Weg stehen. Über die geplante Funktion des Krankenscheinersatzes hinaus, sollte die Chipkarte auch denjenigen Bürgern, die es ausdrücklich wollen, die Möglichkeit geben, ihre Krankengeschichte auf der Karte speichern zu lassen", so der Gesundheitssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. GR Dr. Johannes HAHN.

HAHN betont in diesem Zusammenhang die Freiwilligkeit und Zustimmungsnotwendigkeit bei seinem bereits im Frühjahr letzten Jahres vorgestellten Modell. "Gesundheits-Staatssekretär WANECK hat für seinen Vorstoß in diese Richtung meine volle Unterstützung."

HAHNS Stufen-Modell im einzelnen:

Die derzeitige Regelung sieht die Chipkarte nur als elektronischen Krankenschein vor, nur die Speicherung der Personenstandsdaten und der Versicherungsnummer ist erlaubt. Damit soll vorerst das Auslangen gefunden sein. Die unbürokratische Abwicklung der Verrechnung mit der Krankenversicherung kommt sowohl dem privaten Haushaltsmanagement als auch der Wirtschaft zugute, letztere kann sich Einsparungen in Millionenhöhe erwarten.

Die zweite Variante und Ausbaustufe enthält die Möglichkeit auch sogenannte notfallrelevante Daten auf der Chipkarte zu speichern:
Gedacht ist beispielsweise an die Blutgruppe, Unverträglichkeiten bestimmter Medikamente, Allergien usw. Diese Daten können im Ernstfall lebensrettend sein, wenn der behandelnde Arzt oder der Sanitäter die Informationen für eine rettende Notbehandlung oder -operation rasch benötigt.

Die dritte Variante würde die "Vollversion" darstellen. Die Karte wäre in diesem Fall ein vollständiger elektronischer Patientenakt, auf dem auch die gesamte Krankengeschichte gespeichert wäre. Die Vorteile lägen auf der Hand: Der behandelnde Arzt kann auf schnellem Weg alle therapeutisch notwendigen Daten abrufen; bei stationären Spitalsaufenthalten entfiele zudem viel an Verwaltungsaufwand, da nun eine seriös dokumentierte, anstatt eine mitunter lückenhaft aus dem Gedächtnis abgerufene Krankengeschichte, zur Verfügung stünde.

Der VP-Politiker nimmt aber gleichzeitig in seinem Modell den Kritikern, die sich auf mangelnden Datenschutz berufen, den Wind aus den Segeln: Der oft zitierte "mündige Patient" solle selbst entscheiden könne, welche der drei Varianten er will. "Jeder soll selbst entscheiden können, welche personenbezogenen Daten er zu speichern bereit ist", so HAHN.

Eine von HAHN im vorigen Jahr in Auftrag gegebene Umfrage des INTEGRAL-Institut beweist die Zustimmung der Bevölkerung:

57% der österreichischen Bevölkerung befürworten die Speicherungsmöglichkeit der Krankengeschichte, also der weitgehendsten Variante. Bei den Wienerinnen und Wienern unter 29 Jahren liegt die Zustimmungsrate sogar bei 65% (!).***

(schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR