10 Prozent mehr Lehrverträge gegenüber Ende Juli 1999

Ausbildungsbereitschaft der Betriebe steigt durch verbesserte Rahmenbedingungen

Wien(PWK673) Die per 31.7.00 erhobenen Zahlen der eingelangten Lehrverträge weisen eindrucksvolle Steigerungsraten von durchschnittlich 10,37 % auf. In absoluten Zahlen bedeutet das 23.083 Lehrverträge, um 2.138 mehr als im Vorjahr. Alle Bundesländer weisen Zuwächse auf, Spitzenreiter ist Vorarlberg mit einem Zuwachs von 13,6 %, gefolgt von Niederösterreich mit + 12,9 % sowie Oberösterreich und Kärnten mit je + 12,1 %.

"Diese Zahlen beweisen, dass mit der Schaffung zahlreicher neuer Lehrberufe in den letzten 2 Jahren, die nun am Lehrstellenmarkt voll zu wirken beginnen sowie mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen der Lehrlingsausbildung, der richtige Weg beschritten wurde", stellt Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildungspolitik in der WKÖ, fest. Dank der guten Wirtschaftslage sei auch in den nächsten Monaten mit einer vermehrten Lehrlingsaufnahme und mit einer weiteren Entlastung am Lehrstellenmarkt zu rechnen. Die Erlassung von 17 neuen bzw neugeordneten Lehrberufen Anfang Juli gerade noch rechtzeitig zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres im kommenden Herbst sollen den Aufwärtstrend auch für die nächsten Jahre sichern helfen.

Ein in großer Auflage von den Wirtschaftskammern Österreichs aufgelegter Folder informiert über die "Lehre neu" mit praxisnahen Rahmenbedingungen, Abgabenbefreiung und Steuerabsetzbeträgen sowie neuen und modernisierten Lehrberufen. In der Einleitung unterstreicht WKÖ-Präsident Christoph Leitl die wichtige Rolle der Ausbildung für den Fachkräftenachwuchs der Betriebe: "Ausbilden bedeutet sich der Zukunft stellen, Facharbeiter heranbilden, Mitarbeiter bilden, Qualität sichern!" Mit der "Lehre neu" und einer von bürokratischen Zugangsbeschränkungen befreiten "Vorlehre" als Einstieg in die "Lehre" konnte unter maßgeblicher Mitwirkung der Wirtschaftskammerorganisation die Basis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung geschaffen werden.

"Die soeben erschienenen Zahlen zeigen, dass die Betriebe bereit sind, in die Lehrlingsausbildung zu investieren, Verantwortung zu übernehmen und letztlich die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich zu sichern. Die Zahlen zeigen auch, dass die Kritiken über die mangelnde Ausbildungsbereitschaft der Wirtschaft völlig aus der Luft gegriffen sind", stellt Piskaty abschließend fest. (pt)

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