Gewässervernetzung in der Lobau

Wien, (OTS) Seit der Donauregulierung (1875) und der
Errichtung des Hubertusdammes ist die Lobau einer starken Verlandungstendenz ausgesetzt. Die Absenkung des Grundwassers bewirkt eine Reihe von negativen Entwicklungen, die langfristig
den Baumbestand der "Weichen Au" und auch die
Trinkwasserversorgung der Stadt Wien und des Marchfeldes gefährden können. Um diese Situation zu verbessern, betreibt die Stadt Wien (MA 45 - Wasserbau) zwei Projekte. Die Dotation Lobau und den Hochwasserschutz Lobau. Das Dotationsprojektes, welches vorsieht, das bestehende Altarmsystem der Donau mit Wasser aus der neuen
Donau zu aktivieren, sichert vor allem die Trinkwasserreserven in der Lobau und ist ökologisch sehr bedeutungsvoll. Die Fertigstellung des Hochwasserschutzes am linken Ufer der Donau entschärft durch die Absenkung des Dammes an bestimmten Stellen
die Hochwassergefahr beim Ölhafen und erhöht den Schutz vor Hochwässern für die an den Nationalpark angrenzenden Gemeinden in Niederösterreich stark. Natürlich muss vorher der Umschließungsdamm erhöht werden. Beide Projekte unterstützen die Rückführung der abgedämmten Au in eine dynamische Au und sind auch aus der Sicht der Nationalparkverwaltung erwünscht, da sie den generellen Zielen des Nationalparks Donau-Auen entsprechen. Das berichtet die Nationalpark-Zeitschrift Au-Blick.

Und wie es im Au-Blick weiter heißt: "Sollten Sie jemanden begegnen, der im Zusammenhang mit der Gewässervernetzung die Malaria heraufbeschwört, so bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung! Tipp: Das Auftreten von Malaria ist keine Frage der Wassermenge, sondern eine der Wassergüte! Die Donau hat Güteklasse II!" (Schluss) ma49/schma

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