GSV gegen "bizarres Projekt einer Maut-Manufaktur"

Unterstützung für Schwenk des Verkehrsministers zum vollelektronischen Road Pricing - Niedrigere Betriebskosten und weniger Störung des fließenden Verkehrs

Wien (OTS) - Die Österreichische Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV) unterstützt das Vorhaben von Verkehrsminister Michael Schmid, auf österreichischen Autobahnen Road Pricing für LKW auf der Grundlage eines vollelektronischen Mautsystems einzuführen. In einer Presseaussendung spricht die Gesellschaft von einem "konsequenten und rationalen Entscheidung" gegen das "bizarre Projekt einer halben Maut-Manufaktur".

Den Einwand, die Neukonzeption des Road Pricing würde dessen Einführung verzögern und Milliardenausfälle verursachen, lässt die GSV nicht gelten: Die benötigte Technologie sei verfügbar und es lasse sich nur schwer nachvollziehen, warum die Installation einer Infrastruktur aus elektronischen Komponenten so viel länger dauern sollte, als die umfangreichen Tiefbau- und Hochbaumaßnahmen zur Einrichtung von Mautspuren und "Mauthütteln". Hinzu komme, dass das vollelektronische System weniger Betriebskosten verursache und daher den Investitionsaufwand schneller hereinspiele.

Ein weiterer Vorteil des vollelektronischen Road Pricing sei der Umstand, dass die LKW ohne Verringerung der Geschwindigkeit die Mautstellen durchfahren können. "Man muss sich einmal ausmalen, welche Konsequenzen es etwa auf der überlasteten Westautobahn für die Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs hätte, müssten die LKW auf eigene Mautspuren abfahren und sich nachher wieder in den Verkehrsfluss einfädeln", gibt die GSV abschließend zu bedenken.

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