Gesellschaftliche Erschütterung droht: Solidarität, Qualität und niedrigste Verwaltungskosten machen derzeitiges Gesundheitssystem international zum Vorbild!

Klagenfurt (OTS) - Aus Sicht der Verantwortlichen der Selbstverwaltung stellt eine Abänderung des bestehenden Krankenversicherungssystems hin zu einer sogenannten "Versicherungspflicht" mit einer angeblichen "Wahlfreiheit" einen unakzeptablen Vorgang dar, der auch zu einer Erschütterung des Gesellschaftssystemes führen kann, so GKK-Obmann-Stellvertreter Dietmar Samnitz zur aktuellen aufgeflammten Diskussion.

Derzeit gewährleistet das System der "Pflichtversicherung" mit der Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses auch die Einbeziehung in eine umfassende Sozialversicherung, einschließlich Krankenversicherung. Ebenso sind durch dieses Solidaritätskonzept die Familienmitglieder und die Haushaltsangehörigen beitragsfrei eingeschlossen und erhalten gleichzeitig einen gesicherten Zugang zu höchstwertigen medizinischen Dienstleistungen wie beispielsweise Krankenbehandlung, Medikamente oder Krankengeld.

Für Obmann-Stellvertreter Dietmar Samnitz wird damit der Auftakt in eine Systemänderung nach offensichtlich amerikanischen Vorbildern eingeleitet und mit Hinweis auf einen angeblichen Wettbewerb eine Freiheit den Bürger suggeriert, die in Wahrheit nirgendwo in der Welt erreicht werden konnte!

Die Versichertengemeinschaft soll offensichtlich vom Solidaritätsprinzip weg in ein individualistisches, vom Einkommen abhängiges System umgestaltet und dabei die gewinnbringenden Dienstleistungen privaten Anbietern überlassen werden.

Für GKK-Direktor Mag. Alfred Wurzer weist die heimische Krankenversicherung von den Verwaltungsaufwendungen her mit 3,7 % einen geradezu sensationell niedrigen Aufwand auf, während private Krankenversicherungen zwischen 14 und 16 % liegen.

Auch habe sich die Kärntner Gebietskrankenkasse in den letzten Jahren durch die Einführung moderner Managementmethoden, der Entwicklung eines Leitbildes sowie Entbürokratisierungen in Richtung eines modernen Dienstleisters entwickelt, wobei dieses Leistungsspektrum bei europaweit niedrigsten Krankenversicherungsbeiträgen gewährt wird.

Während in Österreich die Krankenversicherungsbeiträge für Dienstgeber und Dienstnehmer (Bsp. Arbeiter) zusammen unter 8 % liegen, bewegen sich die Krankenversicherungsbeiträge in Deutschland, wo ein Wettbewerbssystem existiert, zwischen 12 und 15 %!

Auch liegen die Krankenversicherungsbeiträge der Pensionisten mit 3,75 % absolut niedrig!

Derzeit sind bei der Kärntner Kasse 268.000 pflichtversicherte Erwerbstätige versichert und 140.000 Angehörige (Ehepartner, Kinder...) beitragsfrei mitversichert. Das Leistungsspektrum umfasst von Krankentransporten über die ärztliche und fachärztliche Hilfe, Spitalsaufenthalten, unzähligen diagnostischen Leistungen bis zur Verfügungstellung hochwertiger Medikamente und dem Krankengeld eine international einzigartige und hochqualitative Versorgung. Mit über 600 Vertragsärzten ist auch eine flächendeckende medizinische Versorgung in allen Regionen Kärntens gesichert!

Darüberhinaus garantiert dieser Leistungskatalog auch tausenden Personen im Sozial- und Gesundheitsberufen eine berufliche Absicherung, die international gerade erst angestrebt wird!

Anstelle von Experimenten im Gesundheitswesen und angeblichen Wettbewerbsformen - die im bis zu zehnmal so großen deutschen Bundesgebiet bis heute nicht umgesetzt werden konnten - sowie einem Abgehen vom Solidaritätskonzept, treten die Kassenverantwortlichen für Optimierungen im Gesundheitswesen, für Leistungsabstimmungen zwischen Spitälern und niedergelassenen Einrichtungen (Vertragsärzten) ein, wobei die Chipkarte als Informations- und Steuerungsinstrument unter Wahrung des Datenschutzes eine effiziente Umsetzungshilfe sein kann.

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