FORMAT: Niki Lauda denkt über Fusion mit der AUA nach Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können sie meine Aktien morgen haben."

Lauda-Belegschaft droht mit Betriebsstörung am 14. August

Wien (OTS) - Niki Lauda sagt in einem Gespräch mit dem morgen erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT erstmals deutlich, daß er einer Quasi-Fusion mit der AUA zustimmen würde. Bisher war der Airline-Chef ein entschiedener Gegner jeder Zentralisierung. Doch Verluste von 277 Millionen Schilling im ersten Halbjahr zwingen ihn zum Umdenken. Außer dem Flugbetrieb könnten künftig alle Bereich außer dem Flugbetrieb mit der AUA zusammengelegt werden. Lauda wörtlich im FORMAT: "Es wäre sinnvoll, diese Synergien möglichst schnell zu heben."

Seine Bedingung: "Es darf nicht passieren, daß dann alles zu den hohen Kosten der AUA gemacht wird und sich überall die AUA-Kultur durchsetzt." Lauda will im Zuge der Totalübernahme seiner Aktien Strukturänderungen im gesamten Austrian-Konzern durchsetzen.

Derzeit ist vereinbart, daß die AUA ihre Option auf die Lauda-Aktien nicht vor Juli 2001 nützt. Niki Lauda kann sich laut FORMAT durchaus eine Beschleunigung dieses Prozesses vorstellen: "Wenn der AUA-Eigentümer ÖIAG vernünftig umsetzbare Strukturentscheidungen trifft, können sie die Aktien auch morgen haben."

Im Fight mit dem Betriebsrat der Lauda-air verhärten sich die Fronten. Falls die KV-Verhandlungen diese Woche scheitern, haben die Belegschaftsvertreter für den 14. August eine große Betriebsversammlung während der Arbeitszeit anberaumt, berichtet FORMAT. Betriebsratschef Karl Liebler wird zitiert: "Da könnten bei einigen Flügen schon so zwei Stunden Verspätung herauskommen." Niki Lauda wird den Mitarbeitern einen Stufenplan anbieten, der ihnen erst bei einer Erholung der wirtschaftlichen Situation Verbesserungen verspricht. Damit werden Kampfmaßnahmen am 14. August wahrscheinlicher.

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