• 04.08.2000, 14:41:02
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  • OTS0175

"Thema" am Montag, dem 7. August: "Herzoperation: Tod auf der Warteliste"=

Wien (OTS) - Barbara van Melle präsentiert am Montag, dem 7.
August 2000, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Herzoperation: Der Tod auf der Warteliste
Schwere Vorwürfe erhebt eine zweifache Mutter gegen Krankenhäuser in
Wien und Oberösterreich: Ihr Mann hat für eine dringende
Herzoperation keinen Termin bekommen, wurde auf die Warteliste
gesetzt und ist noch vor dem lebensnotwendigen Eingriff gestorben.
Der 45jährige Familienvater hätte nach einem Herzinfarkt eine
Bypassoperation gebraucht, die Wartezeit im Krankenhaus Lainz wurde
mit sechs Wochen angegeben. In Todesangst drängte der Herzpatient auf
einen früheren Termin - und wurde ins Krankenhaus nach Wels
überstellt. Aber auch dort wurde der Operationstermin verschoben.
Wenige Tage vor dem Eingriff starb der Mann. Die Witwe hat nun einen
Rechtsanwalt eingeschaltet und will die Sache nicht auf sich beruhen
lassen. Der Tod ihres Mannes sei zu verhindern gewesen, sagt sie. -
Für "Thema" hat Gudrun Kampelmüller den tragischen Fall recherchiert.

Zyban: Wunderpille gegen Rauchen
Seit dem 1. August gibt es in Österreichs Apotheken ein neues
Wundermittel: Die Anti-Rauch-Pille Zyban. Mit ihrer Hilfe sollen
Raucher schon nach einer Woche die Lust am blauen Dunst verlieren.
Das Medikament hat aber auch Tücken - die Liste der möglichen
Nebenwirkungen ist lang, und wie ähnliche Mittel kann auch Zyban
keinen Erfolg garantieren. Dennoch ist das Interesse an Zyban enorm.
Immerhin wollen sich 500.000 Österreicher ihr Laster abgewöhnen.
Deshalb boomen auch alternative Methoden der Raucherentwöhnung wie
das Easyway-Programm des Briten Allen Carr: In einem sechsstündigen
Seminar macht er aus Rauchern überzeugte Nichtraucher. - Eva Kordesch
berichtet über die Vor- und Nachteile von Zyban sowie die Erfahrungen
von Patienten, und sie hat für "Thema" ein Easyway-Seminar am
Semmering besucht.

Wien: Rechter Terror gegen Ausländer
In der Wiener City wurde ein Sudanese von vier Rechtsradikalen
angepöbelt und niedergeschlagen. Besonders erschreckend ist, daß
auch der erst dreijährige Sohn des Afrikaners angegriffen wird und
mit Verletzungen ins Spital eingeliefert werden muß. Einer der Täter
soll das Kind getreten und "Heil Hitler" gebrüllt haben. - Die
Zunahme an rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen und
antisemitischen Übergriffen ist besorgniserregend: Heuer wurden
bereits um 50 Prozent mehr Vorfälle angezeigt als im Vorjahr. -
Robert Altenburger sprach für "Thema" mit dem sudanesischen Opfer,
Augenzeugen des Vorfalls, einem der mutmaßlichen Täter und einem
Skinhead, der die Bewegung in der rechten Szene bestätigt. Denn
deutsche und österreichische Neonazis stehen über das Internet
wieder verstärkt in Kontakt.

Taxi Orange
Mitte September startet die tägliche Reality-Show im ORF: Taxi Orange
- sechs Frauen, sechs Männer und vier Taxis. "Überleben im
Großstadtdschungel Wiens" heißt die Herausforderung für die
Kandidaten, die sich 72 Tage lang auf ein gewagtes Abenteuer
einlassen: Gemeinsam leben - und gemeinsam arbeiten. Die Kandidaten
gründen ein Taxiunternehmen und verdienen mit den Taxis ihren
Lebensunterhalt. Was am Taxameter steht, muß der Crew zum Leben
reichen. - Christoph Feurstein hat sich mit Moderatorin Dodo Roscic
ins orange Taxi gesetzt und berichtet für "Thema" über die letzten
Vorbereitungen für das ambitionierte TV-Experiment.

Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle

Gertrud Aringer
(01)87878 - DW 12098

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