Ferrero-Waldner fordert Freilassung von OSZE-Missionsmitglieder

Korrekte Behandlung und umgehende Freilassung von inhaftierten OSZE-Missionsmitgliedern und zwei Kanadiern gefordert

Wien (ots) - Die amtierende OSZE-Vorsitzende, Außenministerin Benita Ferrero-Waldner bringt ihre große Sorge über die Dienstag Nacht in Montenegro erfolgte Verhaftung von zwei britischen Mitgliedern der OSZE-Mission im Kosovo (Teil der Mission der Vereinten Nationen im Kosovo-UNMIK) sowie von zwei mit diesen reisenden kanadischen Staatsbürgern durch die jugoslawische Armee zum Ausdruck.

Die amtierende OSZE-Vorsitzende verlangt von der Regierung der Bundesrepublik Jugoslawien, den jeweiligen Konsularbehörden gemäß der Wiener Konvention über Konsularische Beziehungen sofortigen Zugang zu den Inhaftierten zu ermöglichen. Ferrero-Waldner drängt weiters darauf, dass OSZE- Vertretern Zugang zu ihren Missionsmitgliedern ermöglicht wird.

Die amtierende OSZE-Vorsitzende drückt ihre Hoffnung aus, dass diese umgehend freigelassen werden.

Die zwei inhaftierten Briten sind für die Polizeischule der OSZE im Kosovo tätig, wo von Experten aus 20 Ländern Hunderte von lokalen Polizisten ausgebildet werden. Ihre Arbeit in Pristina besteht darin, Kontakte und Verständnis zwischen lokalen Polizisten und Kindern herzustellen. Die beiden haben auch mit kosovarischen Volksgruppen zusammengearbeitet, um aus Minderheiten Kandidaten für die Polizeischule zu rekrutieren.

Die Vorsitzende fordert weiters die Regierung der Bundesrepublik Jugoslawien auf, alle völkerrechtlichen und OSZE-Verpflichtungen zu respektieren.

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