Brosz: Gehrer geht bei Schulsparmaßnahmen vor FPÖ in die Knie Grünewald kritisiert geplante Einführung von Studiengebühren

Wien (OTS) "Unterrichtsministerin Gehrer ist bei den Sparmaßnahmen in den Schulen vor den FPÖ-Forderungen in die Knie gegangen", kritisiert der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz. Noch im Juni hatte Gehrer die Einsparungenforderungen von Vizekanzlerin Riess-Passer, die vier Milliarden Einsparungen im Schulbereich gefordert hatte, harsch zurückgewiesen und von einer Milliarde gesprochen. Nun hat sich diese Milliarde verdreifacht und ist damit nahe der FPÖ-Forderung angelangt, so Brosz.

Aufklären möge Gehrer auch, wie sie die mittelfristige Angleichung der Einkommen zwischen jüngeren und älteren Lehrern angesichts sinkender Budgets bewerkstelligen will. "Vermutlich wird sich Gehrer auch dabei den Vorstellungen der FPÖ annähern. Finanzminister Grasser hat ja auf eine entsprechende Anfrage der Grünen im Parlament erklärt, daß seiner Ansicht nach junge Lehrer genug verdienen. Demnach wird also die Angleichung der Einkommen so aussehen, daß jüngere Lehrer gleich viel und ältere weniger als bisher verdienen werden", befürchtet Brosz.

Grünewald kritisiert geplante Einführung von Studiengebühren

"Mit der offensichtlich vorgesehenen Einführung von Studiengebühren für Senioren und Studierende, die mehrere Fächer studieren, betreibt Gehrer den Einstieg in allgemeine Studiengebühren", kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Prof. Kurt Grünewald. Besonders absurd sei die Einführung für Mehrfachabschlüssen, denn gerade interdisziplinäres Wissen wird in in Zukunft immer wichtiger werden.

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