EnergieAllianz: Ja zu einer breiten österreichischen Stromlösung

Starke horizontale Integration als Kern

Wien (OTS) - Ein Synergiepotenzial von 5,8 Milliarden Schilling könnte bei der Realisierung des von der EnergieAllianz gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger & Partner erarbeiteten Konzeptes für eine österreichische Stromlösung lukriert werden. Präsentiert wurde dieses Konzept heute von Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Dr. Karl Skyba, EVN-Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber, ESG Linz-Generaldirektor Dkfm. Max Stockinger und Roland Berger-Geschäftsführer Dr. Manfred Reichl.

Das EnergieAllianz-Modell sieht nicht in einer Totalfusion, sondern in einer nach Wertschöpfungsstufen vorzunehmenden schrittweisen Verschränkung von Vertrieb, Handel und Produktion die geeignetste Vorgangsweise, um gemeinsam mit dem Verbund die Marktchancen der österreichischen Wasserkraft im liberalisierten Strommarkt erfolgreich nutzen zu können.

Im Vergleich zum Energie Austria-Fusionsmodell ergeben sich beim EnergieAllianz-Verschränkungsmodell folgende Vorteile:

  • Stärkerer Fokus auf Vertrieb
  • Höhere Flexibilität bezüglich strategischer Partnerschaften, bessere strategische Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Offenheit gegenüber weiteren operativen Partnern, kein "Closed Shop", Flexibilität bei Aufnahmen
  • Geringere Reibungsverluste bei der Umsetzung und Synergiehebung, raschere und effizientere Realisierbarkeit
  • Kurzfristig umsetzbar, innerhalb von 3 Monaten und somit sicher vor der Liberalisierung im Oktober 2001
  • Multi-Utility-Ansatz mit mehreren Energieträgern und integrierten Dienstleistungen
  • Konformität mit EU-Regelungen, Unbundling

Die geplante Energie Austria ist für die EnergieAllianz-Repräsentanten eine ungeeignete Basis für eine österreichische Stromlösung. Mit der Energie Austria würde die sich abzeichnende Spaltung in zwei österreichische Stromblöcke besiegelt und damit auch eine österreichische Stromlösung verhindert werden.

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