WESTENTHALER (2): Zentralverantwortung für Euroteam-Skandal liegt bei Klima

FPÖ für umfassenden Untersuchungsausschuß über sozialistische Förderungspraxis

Wien, 2000-08-03 (fpd) - Auch mit der Causa Euroteam befaßte sich FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler im weiteren verlauf seiner heutigen Pressekonferenz. ****

Die SPÖ komme aus dem Skandalsumpf nicht mehr heraus, meinte der freiheitliche Klubobmann. Der Rohbericht des Rechnungshofs lese sich ebenfalls wie ein Krimi, der zentral im Bundeskanzleramt der Zeit Viktor Klimas sowie im Finanz- und im Sozialministerium dieser Zeit angesiedelt sei. Auch das AMS sei dabei gewesen.

Es handle sich hier um einen weiteren Förderungsskandal, wo es um rund 118 Millionen Schilling gehe, die in den Sand gesetzt worden seien. Die FPÖ trete für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses ein, betonte Westenthaler. Es sei notwendig, Gelder nachzukontrollieren, die eigentlich für junge Menschen gedacht gewesen seien. Diese Gelder seien mißbräuchlich verwendet worden.

Die Zentralverantwortung liege beim Bundeskanzleramt und bei Viktor Klima, betonte Westenthaler. Es werde nicht gelingen, dies einer anderen Partei in die Schuhe zu schieben oder eine Mitverantwortung zu konstruieren. Es handle sich hier um einen rein sozialistischen Förderskandal. Die zentrale Figur sei Viktor Klima.

Es breche jetzt einiges auf. "Ich nehme an, daß das auch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist", meinte Westenthaler. Der Untersuchungsausschuß solle daher nicht ausschließlich auf den Euroteam-Skandal bezogen werden, sondern "wir wollen darüber hinaus einen umfassenden Untersuchungsausschuß über die Förderungspraxis der sozialistischen Verwaltung der vergangenen Jahre". (Forts.)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC