ÖGB hat schon längst rechtliche Schritte eingeleitet

Weninger: Westenthaler soll nicht skandalisieren

Wien (ÖGB). Der ÖGB ist bisher immer und wird auch immer sorgfältigst mit den Beiträgen seiner Gewerkschaftsmitglieder umgehen - das ist auch dem jährlich erscheinenden Rechenschaftsbericht deutlich und klar zu entnehmen", stellte der für den Finanzbereich zuständige ÖGB-Vizepräsident Günter Weninger zu den heutigen Anschuldigungen Westenthalers fest. Wir sehen einer Strafanzeige gelassen entgegen, denn der ÖGB hat auf die Vorgänge in der Gewerkschaft Bau-Holz schon längst reagiert und von sich aus ein Verfahren bei Gericht für eine restlose Aufklärung dieser Angelegenheit eingeleitet, so Weninger in einer Stellungnahme.++++

Was Westenthaler heute als Skandal hochstilisierte, sei ein gerichtlich bereits abgeschlossenes Verfahren. Der ÖGB hat in Verantwortung gegenüber seinen Gewerkschaftsmitgliedern die von Westenthaler angesprochenen Vorgänge in der Gewerkschaft Bau Holz von sich aus gerichtsanhängig gemacht und gleichzeitig davon auch die Sozialversicherung und die Finanzbehörde in dieser Angelegenheit informiert. Der ÖGB war es, der ein behördenrechtliches Verfahren eingeleitet und damit gemeinsam mit den FunktionärInnen der Gewrkschaft Bau-Holz zu einer restlosen Aufklärung beigetragen hat -dazu bedarf es keines Herrn Westenthalers, so Weninger.

Im Übrigen sehe der ÖGB einer Strafanzeige gelassen entgegen und ist auch weiterhin gerne bereit mitzuhelfen, wenn Herr Westenthaler die von ihm angesprochenen Unterlagen zur Verfügung stellt. "Wenn Westenthaler aber weiterhin den ÖGB dermaßen unqualifiziert angreift, dann werde es zu einer Klage wegen Rufschädigung kommen", so Weninger abschließend. (ew)

ÖGB, 3. August 2000
Nr. 660

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