Behinderte dürfen nicht zu Menschen 2. Klasse gemacht werden

DIAKONIE gegen soziale Staffelung des Pflegegelds

Wien, (epd Ö) - Gegen eine soziale Staffelung des Pflegegeldes
hat sich der Direktor der DIAKONIE Österreich, Mag. Michael Chalupka ausgesprochen. "Das Pflegegeld wurde eingeführt, um Menschen mit einer Behinderung die gleichen Chancen zu geben, wie den vom Leben Begünstigten", erläutert Chalupka in einer Aussendung vom 3. August.

Laut einer Studie des Sozialministeriums kommen 2/3 des Pflegegeldes Menschen zugute, die unter 11000 Schilling im Monat verdienen. Somit ist das Pflegegeld eine der treffsichersten Maßnahmen.

Die Vorschläge Peter Westenthalers und führender Funktionäre der FPÖ zeugen von einem Menschenbild, das Behinderte wieder zu Menschen zweiter Klasse machen will.

Behinderte hätten anscheinend arm zu sein und Bittsteller.
"Wenn ein Mensch mit einer Behinderung ein zu gutes Einkommen hat, dann soll er laut den Plänen von Peter Westenthaler für seine Behinderung bestraft werden", resümiert der DIAKONIE-Direktor. Information: Diakonie Österreich, Tel. (01) 409 8001-14

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 712 54 61
e-mail: epd@evang.at
Internet: www.evang.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EPD/EPD