ARBÖ: Baustellen sind oft eine reine Nervensache

Beschilderung und Absicherung oft mangelhaft

Wien (ARBÖ) - Auch in diesem Sommer sorgen zahlreiche
Baustellen für erhebliche Behinderungen und kilometerlange Staus, nicht nur auf den Autobahnen, sondern auch in den Städten. Baustellen erhitzen laut ARBÖ-Verkehrsexperten immer wieder die Gemüter und erhöhen das Verkehrsunfallrisiko.

Immer wieder beschweren sich Autofahrer beim ARBÖ, dass Baustellen nicht rechtzeitig und ordnungsgemäß angekündigt werden und es dadurch zu gefährlichen Situationen und Unfällen kommt. Für den ARBÖ-Verkehrsexperten Mag. Kurt Sabatnig hat daher eine richtige und gewissenhafte Absicherung der Baustellen im Interesse aller Verkehrsteilnehmer und der Bauarbeiter oberste Priorität:
"Baustellen mit Verkehrsumleitungen sind stets ein Eingriff in den Verkehrsfluss und verlangen von den Autofahrern ein hohes Maß an Konzentration und rasche Reaktion. Um das Gefahrenpotential möglichst gering zu halten, ist es daher unbedingt erforderlich, dass die Baustellen rechtzeitig und mit entsprechenden Begleitmaßnahmen angekündigt werden, sowie die Baustellenbereiche von den Verantwortlichen permanent einer Kontrolle unterzogen werden."

Nach Meinung des ARBÖ gibt es hier sicher Möglichkeiten, die eine oder andere Baustellenabsperrung auch auf ein für die Bauarbeiter sicheres Mindestmaß zu optimieren. "Auch nicht mehr notwendige Absperrungen, Verkehrszeichen und Fahrbahntrennungen
sind rechtzeitig zu entfernen," so Mag. Sabatnig.

Immer wieder kommt es in Baustellen- und Staubereichen zu Auffahrunfällen. Grund dafür ist der zu geringe Sicherheitsabstand und das nicht Einhalten der Geschwindigkeitsbeschränkungen. Mag. Sabatnig: "Im Interesse der eigenen Sicherheit sollte man
unbedingt die erlaubte Geschwindigkeit und den erforderlichen Mindestabstand zum vorderen Fahrzeug einhalten. Weiters sollte man rechtzeitig einen Fahrstreifen auswählen und sich einordnen. Wer sich unsicher fühlt, sollte den rechten, meist breiteren Fahrstreifen wählen. Überholmanöver sollten, sofern sie erlaubt sind und der Fahrstreifen im Baustellenbereich für den einzelnen Autofahrer "auch breit genug scheint", zügig und nicht zögerlich durchgeführt werden."

Wer sich aktuell über Baustellen und Verkehrsbehinderungen auf Österreichs Straßen informieren möchte, dem steht der ARBÖ-Informationsdienst unter 01/89 12 17 zur Verfügung. Außerdem können über die Homepage des ARBÖ, http://www.arboe.at, oder via ORF-Teletext, Seite 431 und 432, Baustellen-Informationen
abgerufen werden.

Um neben den vorprogrammierten Staus auf den Transitrouten am Wochenende ausweichen zu können, hat der ARBÖ-Informationsdienst auch die "Großbaustellen” in Wien zusammengefaßt, die besonders "stauanfällig" sind:

* 5./6. Bezirk: Margartengürtelbrücke im Zuge des Margaretengürtels. Hier werden zwei Fahrstreifen auf die flussaufwärtige Seite umgeleitet. Es bleibt eine Fahrbahnbreite
von mindestens 6 m für den Verkehr frei. Die Bauarbeiten dauern vorraussichtlich bis Mitte Oktober.

* 10. Bezirk: Laxenburgerbrücke im Zuge der Laxenburgerstrasse. Sperre der Richtungsfahrbahn stadtauswärts. Der Verkehr wird auf jeweils einem Fahrstreifen auf der bereits sanierten Fahrbahn geführt. Ende der Baumassnahmen voraussichtlich noch vor Weihnachten dieses Jahres. Im Jahr 2001 werden nur mehr kleine Bauarbeiten ausserhalb der Verkehrsspitze durchgeführt.

* 16. Bezirk: Sperre der Koppstrasse zwischen Lerchenfeldergürtel und Kirchstettnergasse. Der Verkehr wird bis 1. September über die Herbststrasse - Kirchenstetterngasse - wieder auf die Koppstrasse umgeleitet.

* 23. Bezirk: Einbahnführung der Ketzergasse stadtauswärts zwischen der Perchtoldsdorferstrasse und Pellmanngasse. Stadteinwärts wird der Verkehr bis 12. August über die Pellmanngasse - Seybelgasse - Rudolf Waisenhorngasse -Fröhlichgasse - Quergasse - Breitenfurterstrasse umgeleitet.

Übrigens: Auch auf den Umleitungsstrecken kommt man oft nur
sehr langsam voran.

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