LIF: Familienbesteuerung der FPÖ führt Frauen erneut in die

Abhängigkeit Sozialsprecherin Alexandra Bolena: "Sozialpolitik ist viel zu

sensibel für die unkoordinierten und unüberlegten Vorstöße der FPÖ!" =

Wien (OTS)- "Das populistische Wahlzucker "Kinderscheck für alle" zu versprechen, kurz darauf in Wien den Gratiskindergartenplatz für alle auf Plakaten zu achiffieren, gleich darauf die soziale Treffsicherheit einzufordern und dann ein Nulldefizit anzustreben, ist ein bisschen viel auf einmal," kommentiert die Liberale Alexandra Bolena die unkoordinierten Vorstöße der Regierung.***

Das Familienfördermodell der Liberalen "vor ca. fünf Jahren im Parlament verhandelt und dort leider auf wenig Gegenliebe gestoßen" basiert selbstverständlich auf der Individualbesteuerung: "Jede Abkehr von der Individualbesteuerung würde eine klaren Rückschritt in der Frauenpolitik bedeuten. Wir fordern daher, dass die Einkünfte der Eltern jedenfalls getrennt zu besteuern sind," so Alexandra Bolena. Auch wenn die Einkommen von Mutter und Vater getrennt betrachtet werden, kann der Staat Kindern eine Grundsicherung garantieren und einkommensabhängig unterstützen. Bolena dazu: "Konkret bedeutet das:
Falls die Eltern genug verdienen, um mit einem bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens "analog zum Unterhaltsrecht - diese Grundsicherung zu finanzieren, muss der Staat nicht unterstützen. Für Kinder, deren Eltern mit ihrem Einkommen nicht für eine Grundsicherung aufkommen können, hat der Staat für den Differenzbetrag einzuspringen. Die Grundsicherung könnte sich in der Größenordnung zwischen 5.000 öS und 7.000 öS, abhängig von Alter und Anzahl der Kinder, bewegen."

Für die Liberale Sozialsprecherin liegen die Vorteile für ein solches Modell auf der Hand: Kinderarmut, die es (unglaublich aber doch) auch in unserem Land gibt, könnte damit verhindert werden und zusätzlich würde es ein gewaltiges Einsparungspotential mit sich bringen. "Nur auf diesem Weg kann man eine wirklich kindzentrierte Förderung" Stichwort 'jedes Kind ist gleich viel wer' erreichen," meint Alexandra Bolena abschließend.

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