Petrovic - Anzeige gegen Hardegg in allen Punkten abgewiesen

Hardegg dadurch abermals als österreichischer Musterbetrieb bestätigt

Seefeld-Kadolz (OTS) - Nach der Fernsehsendung "Am Schauplatz" am 30.5.2000 erstattete die stellvertretende Klubchefin der Grünen, Dr. Madeleine Petrovic, Anzeige gegen den größten österreichischen Schweinezüchter, Dipl.Ing. Maximilian Hardegg. Vorgeworfen werden ihm dabei angebliche Verstöße gegen insgesamt 16 Strafrechtsbestimmungen des Tierschutzes. Der Betrieb Hardegg wurde daraufhin auf Veranlassung der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn von Fachexperten und Amtspersonen "von Kopf bis Fuß" durchleuchtet. Jetzt wurde Hardegg in allen Punkten "freigesprochen".

Das einzige "Vergehen", daß nach intensiver Recherche durch die Behörde festgestellt wurde:

einige Lampen im hintersten Bereich der Jungschweinezucht mußten ausgewechselt werden, weil sie nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Lichtstärke erstrahlten.

Frau Petrovic spielte bereits im Vorfeld der ORF-Sendung "Am Schauplatz" vom 30.5.2000 eine zweifelhafte Rolle. Nachdem ihr anonym (!) ein Päckchen mit Medikamenten zugespielt wurde, die angeblich aus dem Hardegg schen Schweinestall stammten, wurde von einem Kamerateam im Maxhof eingebrochen. Einige dieser Bilder strahlte der ORF dann in der genannten Sendung auch aus - Bilder wie sie jedem Menschen, der einmal einen Schweinestall von innen gesehen hat, vertraut sind. Der Eindruck der Tierquälerei entstand aber durch den Verschnitt dieser Bild mit "Archivaufnahmen" aus anderen Aktionen.

Von den dort gezeigten unglaublichen Grausamkeiten an Tieren (die aus französischen Betrieben stammen) distanziert sich der Betrieb Hardegg mit Entschiedenheit und Nachdruck.

Der Hardegg sche Maxhof ist - wie die jüngsten Überprüfungen wieder bestätigen - ein österreichischer Musterbetrieb, der nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen einhält, sondern von sich aus an laufenden Verbesserungen arbeitet. Durch die versuchte wirtschaftliche und taktische Aushöhlung solcher österreichischer Betriebe durch sogenannte Tierschützer (Verein gegen Tierfabriken) werden mittelfristig den großen europäischen Betrieben Tür und Tor geöffnet.

Wie die Vergangenheit uns bereits lehrte, scheuen militante Gruppierungen, wie sie im Umfeld der "Schauplatz" - Aktion aktiv wurden, nicht vor Gewalttaten zurück. Zugunsten von billigem Aktionismus kommt dabei der echte Tierschutz zu kurz. Kein vernünftiger Unternehmer kann es sich erlauben, mit solchen Gruppierungen zu kooperieren, solange sie sich außerhalb der Rechtsstaatlichkeit befinden, den Tod von Menschen gutheißen und die Leinenpflicht für Kampfhunde für unzumutbar halten.

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