Morak: Erfolgreiches Abschneiden österreichischer Projekte bei Kultur 2000

Teilnahme der ost - und mitteleuropäischen Beitrittsländer gesichert

Wien (OTS) - Vier österreichische Projekte wurden im Zuge der ersten Jurysitzung für das Kulturrahmenprogramm EU "Kultur 2000" ausgesucht. Angesichts insgesamt 58 geförderter Projekte "ein hervorragendes Ergebnis", wie Staatssekretär Morak in einer ersten Reaktion heute, Donnerstag, betonte. "Diese Präsenz österreichischer Projekte bestätigt einmal mehr die vielfältige, innovative und qualitätvolle heimische Kulturszene in Österreich" zeigte sich Staatssekretär Franz Morak über das erfolgreiche Abschneiden Österreichs erfreut.

Bei den nun ausgesuchten Projekten handle es sich um Anträge, die im Rahmen der Kooperationen im Bereich der darstellenden und visuellen Künste eingereicht wurden: Internationale Tanzwochen Wien (tanz2000.at - Remembering the Body), Institute for New Public Technologies (World-Inforamtion.org), DANCE WEB (Netzwerk danceWEB 2000) und ARBOS - Gesellschaft für Musik und Theater (Europäische Internet Kammeroper). Weiters seien 11 Projekte ausgewählt worden, bei denen Österreich als Mitorganisator beteiligt ist. Die Projektauswahl für die weiteren Aktionslinien im Rahmen von "Kultur 2000", Literatur und kulturelles Erbe, sowie für mehrjährige Projekte würden im Herbst stattfinden, berichtete Morak.

"Ein weiterer Erfolg, der Österreich zu Gute kommen wird, ist die Tatsache, daß die Teilnahme der ost- und mitteleuropäischen Beitrittskandidaten an Kultur 2000 gesichert ist", setzte Staatssekretär Morak fort, der bei seinem Besuch bei Kommissarin Reding im April dieses Jahres einen diesbezüglichen Vorstoß unternommen hatte. Im Rahmen des informellen Ministertreffens für Kultur und Audiovisuelles in Lille am 20./21. Juli wurde vereinbart, daß diese Länder an der Ausschreibung für das Jahr 2001 bereits gleichberechtigt teilnehmen können. Kulturschaffende aus den Beitrittsländern können sowohl als Organisatoren alsauch als Partner von europäischen Kooperationen auftreten.

Besonders für die österreichische Kulturszene eröffne diese Erweiterung des Programms viele neue Möglichkeiten. Zahlreiche Länder Mittel und Südosteuropas hätten bereits Interesse bekundet, so Morak weiter. "Endlich kann einem schon lange bestehenden Wunsch der Kulturschaffenden nachgekommen werden, gemeinsame Projekte mit Partnern aus den Beitrittsländern durchzuführen. Für mich liegt in diesen neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit die Chance, schon im Zuge des Beitrittprozesses auf dem Gebiet der Kunst und Kultur neue Netzwerke über Grenzen hinweg in den ost- und mitteleuropäischen Raum zu schaffen" sagte Staatssekretär Morak abschließend.

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