Für Tempobolzer gilt Führerscheinentzug

Überhöhte Geschwindigkeit ist Killer Nummer eins auf unseren Straßen - das KfV informiert über die Rechtsfolgen von Geschwindigkeitsüberschreitungen

Wien (OTS) - Der Führerschein kann an Ort und Stelle abgenommen werden, wenn der Fahrer im Ortsgebiet das Tempolimit um mehr als 40 km/h, und im Freiland die Beschränkungen um mehr als 50 km/h überschreitet. Zusätzlich zu einer Geldstrafe gilt: Beim ersten Mal ein Entzug von zwei Wochen, beim zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren heißt es sechs Wochen auf's Autofahren verzichten und ab dem dritten Mal beläuft sich die Frist auf drei Monate. "Wiederholungstätern und besonders rücksichtslosen Rasern drohen jedoch zusätzliche Maßnahmen wie Nachschulung oder Verkehrspsychologische Untersuchung", sagt Mag. Armin Kaltenegger, Leiter der KfV-Rechtsabteilung.

Rasen ist nach wie vor Killer Nummer eins auf unseren Straßen. Im Vorjahr haben Geschwindigkeitsbolzer 40% der tödlichen Unfälle verursacht. Angesichts der Tatsache, daß täglich eine Kleinfamilie auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen ist, müssen wir etwas gegen Raser unternehmen: Gezielte Tempokontrollen sind ein Schritt. Aber jeder einzelne Fahrer trägt die Verantwortung dafür, daß er sein Tempo der Situation anpaßt.

Die Geschwindigkeitsmoral von Herr und Frau Österreicher:

Die KfV-Messungen stellen den Österreichern für 1999 ein schlechtes Zeugnis aus:

Nur jeder vierte Österreicher hält sich auf Autobahnen an die 130er-Beschränkung, im Freiland fährt etwa jeder fünfte schneller als erlaubt, und im Ortsgebiet halten sich 65% der Fahrer und Fahrerinnen nicht an Tempo 50.

Die 30er-Zonen werden gar nur von 23% der Fahrer eingehalten, die überwiegende Mehrheit, 77%, ignoriert diese Geschwindigkeitsbeschränkung.

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