Stadtrat Faymann: Wiener Wohnungspolitik Vorbild für ganz Europa

FPÖ Regierungsbeteiligung brachte bisher nur Verschlechterungen für Mieter - Neue Belastungen geplant!

Wien, (OTS) "Während in Wien in den letzten Jahren laufend Maßnahmen für sozial gerechtes leistbares Wohnen gesetzt und Mieterrechte ausgebaut wurden, hat die Regierungsbeteiligung der FPÖ auf Bundesebene in der relativ kurzen Zeit bereits massive Verschlechterungen für Mieter gebracht", stellte am Mittwoch Wohnbaustadtrat Werner Faymann fest. Das Mietrecht wurde zu ungunsten von Mietern und Wohnungssuchenden verschlechtert, durch Einführung der 10 %igen Energieabgabe wurden Strom- und Betriebskosten mit 1. Juli teurer. "Unsere Experten", so Wohnbaustadtrat Faymann, haben berechnet, dass diese Erhöhung eine jährliche zusätzliche Belastung für eine durchschnittliche Familie von immerhin ÖS 400,-- bedeutet. Jetzt plant diese Bundesregierung bereits den nächsten Anschlag auf die Mieter: Durch die
vorgesehene radikale Kürzung der Wohnbauförderung würden sich die Mieten im Neubau verdoppeln, jene in Sanierungsbauten sogar verdreifachen. Faymann wies die Kritik des Freiheitlichen
Stadtrates Herzog zurück. Das Kärntner Beispiel sei keine echte Mietensenkung.

Dass Wohnen in Wien in den letzten Jahren für viele
wesentlich leistbarer wurde, das stehe, so Faymann ausser Diskussion. Dies kann durch konkrete Zahlen bereits bewiesen
werden und ist nicht, wie in anderen Bundesländern eine leere Ankündigung.

Als konkrete Beispiele nannte der Wiener Wohnbaustadtrat
Werner Faymann:

Senkung der Baukosten im Wohnungsneubau und damit der Miete
in Neubauwohnungen durch Bauträgerwettbewerbe um rund 15 Prozent. Senkung der Mieten am privaten Wohnungsmarkt durch das gute öffentliche Angebot um 15 Prozent. Zinssatzsenkungen bei laufenden Darlehen in Gemeindebauten trotz bestehender Verträge zugunsten
der Mieter. Senkung der "Auslaufmiete" bei
Genossenschaftswohnungen auf Kategorie A Zins bereits im Jahr
1995, was erst im Vorjahr österreichweit durchgesetzt werden konnte. Verdreifachung der Subjektförderung auf 1,5 Milliarden Schilling pro Jahr zur finanziellen Unterstützung von Jungfamilien und Einkommensschwächeren.

Diese Beispiele zeigen deutlich, so Faymann, was in Wien im Interesse der Mieter im Wohnbereich erreicht wurde. Nicht zuletzt, so Faymann, verfüge Wien aber über 220.000 Gemeindewohnungen, von denen 85 Prozent unter ÖS 35,-- pro Quadratmeter Mietbelastung haben, was nicht nur österreichweit, sondern europaweit seinesgleichen suche. (Schluss) sra

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