Zierler: Zweiklassendenken in grüner Frauenpolitik

Wien, 2000-08-02 (fpd) - Als "typisch für das Zweiklassendenken der grünen Frauenpolitik" bezeichnete heute die freiheitliche Spitzenkandidatin für die steirische Landtagswahl FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die gestrigen Aussagen der grünen steirischen Spitzenkandidatin Edith Zitz. ****

"Es ist bezeichnend, daß es speziell die grünen Frauen sind, die Frauen anderer Parteien die Kompetenz abzusprechen versuchen. Gerade bei den Freiheitlichen sind sehr viele Frauen auch in Spitzenpositionen und an vorderster Front zu finden. Anders bei den Grünen, bei denen vor einiger Zeit ein Mann Madeleine Petrovic aus einer Spitzenfunktion verdrängt hat", kritisierte Zierler.

Dieser "Schubladisierunversuch" sei ein generelles Wesensmerkmal grüner Frauenpolitik. Auch in Zusammenhang mit der Debatte um das Kindergeld trete z.B.deutlichst zutage, daß die Grünen Frauen in zwei Klassen einteilen, meinte Zierler, "nämlich Erwerbstätige und andere, wobei ausschließlich erstere den Grünen unterstützenswert erscheinen".

Im übrigen zeigte sich Zierler etwas verwundert, daß Aktionen und Vorschläge für Verbesserungen im Bereich Tierschutz oder im Sozialbereich als skurril bezeichnet würden. "Auch hier, wie in den Argumenten in Bezug auf den Kinderscheck, zeigt sich das Schubladendenken der Grünen. Tierschutz ist keine Erbpacht grüner Politik, genauso wenig haben die grünen Frauen das alleinige Copyright auf Frauen- oder Sozialpolitik", so Zierler abschließend. (Schluß)

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