Straßenplanung - Prüfung durch Rechnungshof kein Problem

LSth. Gorbach: VCÖ betreibt Realitätsverweigerung

Bregenz (VLK) - Er hätte mit einer Prüfung der
Straßenplanung durch den Rechnungshof keinerlei Probleme,
reagiert Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach
auf die Forderung des VCÖ-Vorarlberg. Jedes Projekt werde vor
der Realisierung mehrfach hinsichtlich Notwendigkeit, Sinnhaftigkeit, Nutzen und Kosten überprüft. In den
zahlreichen Verfahren bestehen zudem genügend Möglichkeiten, jedwede Bedenken zu deponieren und prüfen zu lassen. ****

Den Vorwurf, S 18 und Südumfahrung Feldkirch würden auf Jahrzehnte alten Konzepten beruhen, weist Landesstatthalter
Gorbach jedoch vehement zurück. Grundlage für diese Entlastungsprojekte ist das aus dem Jahr 1992 stammende und
derzeit in Überarbeitung befindliche Verkehrskonzept. Auch
werden keine Millionen in Transitspangen investiert, sondern
in wichtige Umfahrungs- und Entlastungsprojekte zum Wohle
tausender verkehrsgeplagter Anrainer und Verkehrsteilnehmer.
Die Entlastung von Siedlungsgebieten ist eine wichtige und dringliche Aufgabe des Straßenbaues.

"Reiner Humbug" ist für Gorbach die Unterstellung,
Vorarlberg solle aus einer Straßeneuphorie heraus zu einer Drehscheibe des internationalen Verkehrs gemacht werden. Im Gegensatz zum VCÖ übe er sich nicht in Realitätsverweigerung.
Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass trotz allen Bemühens, den öffentlichen Verkehr zu fördern und Güter auf die Schiene zu verlagern, der Individualverkehr zunimmt. Vor Tatsachen wie gesteigertem Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung oder den
vielen touristisch attraktiven Zielen im Lande und den daraus resultierenden Konsequenzen könne man nicht die Augen verschließen.

"Kein wie auch immer geartetes Straßenbauprojekt kann alle Seiten voll befriedigen. Deshalb stellt jede Lösung jenen Kompromiss dar, der den vielen unterschiedlichen Interessen
am besten gerecht wird. Der VCÖ strebt jedoch nach der
Lösung, die allen Interessen entspricht, die es aber nicht
gibt. Ausgetragen wird alles auf dem Rücken der
verkehrsgeplagten Bevölkerung, die auf der Strecke bleiben
würde, ginge es nach dem VCÖ", so Gorbach.
(ke/gw,nvl)

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