ÖGB-Csörgits: Rauch-Kallat hat Erklärungsbedarf

Sparen bei ArbeitnehmerInnen - Wahlzuckerln für Unternehmer

Wien (ÖGB). Die Tatsache, dass Rauch-Kallat weiterhin an der Forderung "Karenzgeld für alle" und Lohnnebenkostensenkung festhält, stehe im krassen Widerspruch zur allgemeinen "Sparansage" der Regierung, betonte heute ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Renate Csörgits. Csörgits: "Gespart werden soll offensichtlich nur bei ArbeitnehmerInnen, Beamten und sozial Schwachen. Die Regierung betreibt auf diese Weise eine unzumutbare Klientelpolitik.".++++

Csörgits: "Es ist schon bemerkenswert, dass der Sparwille der Regierung ausschließlich bei ArbeitnehmerInnen und Beamten zum Tragen kommt." Karenzgeld für alle und eine Lohnnebenkostensenkung sind in Sparzeiten nicht tragbar. Dies müsse auch Rauch-Kallat akzeptieren.

Die Vorgangsweise der Regierung, so Csörgits, widerspreche eindeutig dem bewährten Solidarpinzip in der Gesellschaft. Es sei unverantwortlich immer nur eine Bevölkerungsgruppe - nämlich die ArbeitnehmerInnen - zum Sparen zu verpflichten und gleichzeitig Wahlzuckerln für Unternehmen und Großbauern zur Verfügung zu stellen. (bfm)

ÖGB, 2. Aug. 2000
Nr. 656

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