ARBÖ: OMV reagiert auf Überschreitung der 40-Groschen- Nettopreisdifferenz beim Sprit

Alle anderen Mineralölkonzerne in Österreich sollen bei Preissenkung nachziehen

Wien (ARBÖ) - Die beim Benzinpreisgipfel am 30. Mai 2000 von OMV-Generaldirektor Dr. Richard Schenz dem Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein gemachte Zusage, dass man bei den Nettotreibstoffpreisen die 40-Groschen-Bandbreitenreglung akzeptieren werde, wurde gestern nach neun Wochen beim Eurosuper überschritten.

Die aktuellen Zahlen aus Brüssel belegen es: Derzeit beträgt die Nettopreisdifferenz zum EU-Durchschnitt bei einem Liter Eurosuper 95 Oktan 45 Groschen und bei Diesel 30 Groschen.

Die OMV hat auf diese Situation heute reagiert und weitere Preissenkungen im Ausmaß von 10 Groschen je Liter Eurosuper und Super Plus angekündigt. Der ARBÖ fordert, dass sich auch die anderen Mineralölfirmen in Österreich diesem weiteren Preissenkungsschritt anschließen.

Preissenkung nicht flächendeckend

Die ARBÖ-Spritpreisbeobachter haben festgestellt, dass die bereits angekündigten Preissenkungen dieser Woche nicht an allen Tankstellen der Mineralölfirmen und wie im angekündigten Ausmaß an die Konsumenten weitergegeben wurden. An manchen Zapfsäulen wurde, entgegen der angekündigten 20 Groschen Spritpreissenkung, der
Liter Benzin um lediglich drei bis 14 Groschen billiger.

Ein Blick auf die ARBÖ-Spritpreisbörse zahlt sich daher in jedem Fall aus. Denn bei Preisdifferenzen von bis zu 2,15
Schilling pro Liter kann man sich bei einer Tankfüllung von 60 Liter gut 129 Schilling sparen, so die ARBÖ-Spritpreisbeobachter.

Aktuelle Preisübersichten und die günstigsten Tankmöglichkeiten können auf der ORF-Teletextseite 433 oder über die ARBÖ-Homepage http://www.arboe.at abgerufen werden. Im Internet kann man sich
als besonderes Service auch nach bestimmten Preisobergrenzen, Treibstoffsorten und Bundesländern sowie über die Treibstoffpreise in Europa informieren.

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