Erber: Verstärkte Drogenaufklärung an Schulen und im Internet

Alarmierende Statistik fordert klares Bekenntnis gegen Drogenkonsum

St. Pölten (NÖI) - "Jeder der 12 Drogentoten in Niederösterreich im Jahr 1999 ist ein Toter zuviel. Daher werden wir in unserer Anti-Drogenpolitik noch mehr auf Beratung und Prävention setzen. Denn für Jugendliche, die bereits in den Strudel aus Abhängigkeit und Hoffnungslosigkeit gezogen wurden, ist der Weg zurück in die normale, suchtgiftfreie Gesellschaft ein Kampf ums Überleben. Jeder fünfte Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren konsumiert regelmäßig Cannabis, ein Prozent greift zu sogenannten harten Drogen wie Heroin", erklärte LAbg. Anton Erber. ****

Prävention und Beratung müssen vor der Therapie stehen, gegen Drogenbosse und Dealer ist mit voller Härte durchzugreifen. "Die Therapie bietet sich aber nur als letzter Ausweg in der Anti-Drogen-Politik an. Unser Ziel ist die frühzeitige Aufklärung und Beratung. Vor allem im Pflichtschulbereich wollen wir dieser Tatsache mehr Bedeutung zumessen. Daher soll es an jeder Schule einen eigenen Suchtgift-Beauftragten geben. Den zweiten Schwerpunkt wollen wir in der verstärkten Nutzung des Internets setzen. Damit wollen wir dem Wunsch vieler nach anonymer Beratung nachkommen. Darüber hinaus werden wir auch Initiativen wie die Aktion ‚Fantasy statt Ecstasy’, die von der JVP NÖ durchgeführt wurde, weiter forcieren", betonte Erber.

Erber warnte in diesem Zusammenhang vor der um sich greifenden gefährlichen Verharmlosung von Drogen. "Die Freigabe weicher Drogen wäre ein absolut falsches Signal. Vorschläge in diese Richtung, wie sie etwa von den Jungen Sozialisten immer wieder kommen, lehnen wir daher entschieden ab", so Erber.

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