LIF-Bolena: Notfallpraxen sind als "Zusatztherapie" sicher notwendig

Bei existentiellen Krankheiten reichen "Vitamine" alleine allerdings nicht aus!

Wien (OTS) - Betreffend der Vorstöße von Gesundheitsstadtrat Rieder meldet sich heute die liberale Gesundheitssprecherin Alexandra Bolena zu Wort: "So wichtig und vernünftig Notfallpraxen in den Bezirken auch sind, muss schon klargestellt werden, dass darüber hinaus noch einige umfassendere Maßnahmen notwendig sind, um das Geundheitswesen zu kurieren." International erfolgreich erprobte und mittlerweile im Regelbetrieb übernommene Modelle müssten endlich auch in Österreich Fuß fassen können, so die liberale Abgeordnete.***

Als nur ein Beispiel nennt Bolena HMO (Health Maintenance Organisation) Modelle, wo ein ganz bestimmtes Ärzteteam und auch "nur"ganz bestimmte Krankenhäuser für einen Patienten sorgen. So wird zwar die freie Ärztewahl eingeschränkt, durch eine Kontinuität der Betreuung kann jedoch eine Qualitätsverbesserung herbeigeführt werden. "In der Schweiz beispielsweise gibt es die Möglichkeit, einen solchen HMO Vertrag freiwillig mit seiner Sozialversicherung abzuschließen, und im Gegenzug weniger Versicherungsprämie zu bezahlen. Einerseits ersparen sich die Versicherten so Geld, andererseits können sie darauf vertrauen, dass keine unnötigen Doppelbefundungen und Mehrfachuntersuchungen vorgenommen werden. Und davon profitieren - rein materiell betrachtet - wieder die Versicherungen," so Bolena.

Es sei bedauerlich, dass in der Wiener gesundheitspolitischen Kommission zwar internationale Experten über zwei Jahre hinweg die Möglichkeit hatten, entsprechende Modelle vorzustellen, dann allerdings nichts weiter passiert ist, so Bolena. "Wenn man jahrelang die Vorzüge der freien Arztwahl gepredigt hat, ist es schwierig zuzugeben, dass genau diese Wahl im Sinn der Kontinuität der Betreuung nicht der Weisheit letzter Schluß ist." Dennoch sollte man im Interesse der PatientInnen auch dazu den Mut haben, so Bolena abschließend.

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