Blauschwarze Krokodilstränen unglaubwürdig

FSG Driemer: "Wo waren Kabas und Westenthaler, als Regierungsmehrheit Belastungsprogramm gegen ArbeitnehmerInnen beschloss?"

Wien (FSG Bau-Holz): "Es ist schon verwunderlich, dass Kabas und Westenthaler plötzlich ihr Herz für die sozial Schwächeren entdecken", stellte der Bundesfraktionsvorsitzende der FSG Bau-Holz Johann Driemer anlässlich der jüngsten Aussagen der beiden FPÖ Politiker fest. ++++

"Seit Beginn ihrer Amtsperiode hat die blauschwarze Bundesregierung eine konsequente Klientelpolitik gegen ArbeitnehmerInnen und für Großunternehmer und Großbauern betrieben", kritisiert Driemer die Regierungspolitik der letzten Monate. Die FSG Bau-Holz ist nicht müde geworden die Regierung zu ermahnen, diesen Weg der massiven Eingriffe in die ArbeitnehmerInnenrechte nicht fortzusetzen. Driemer erinnert an die von der Blauschwarzen eiskalt durchgezogenen Verschlechterungen durch das Arbeitsrechtsänderungsgesetz, durch die Abschaffung der Pension wegen geminderter Erwerbsfähigkeit, durch Erhöhung des Pensionsantrittsalters, durch Einführung von Selbstbehalten bei Ambulanzbesuchen und durch Verschlechterungen bei Pendlern, egal ob sie nun mit dem PKW oder der Bahn unterwegs sind.

"Wenn man an alle diese Verschlechterungen denkt und gleichzeitig auf das hört, was an weiteren Eingriffen den ArbeitnehmerInnen unter dem Schlagwort 'Soziale Treffsicherheit' zugemutet werden soll, dann hätte es für Kabas und Westenthaler schon viele Gelegenheiten gegeben, zu zeigen, dass es ihnen mit den Anliegen der ArbeitnehmerInnen ernst ist - so aber bin ich skeptisch", schloss Driemer.

FSG, 31. Juli 2000 Nr. 135

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