Salzburg AG vor dem Marktauftritt: Vorteile für Konsumenten bei Energie und Infrastruktur

Salzburg (OTS) - Mitte März starteten SAFE und Salzburger Stadtwerke AG ihr Fusionsprojekt "twogether". Der gemeinsame Marktauftritt mit dem neuen Namen

"Salzburg AG" ist in sechs Wochen geplant: Am 15. September wird das Salzburger Dienstleistungsunternehmen für Energie, Wasser, Telekommunikation und Verkehr vorgestellt. Die Fusion einer Landes-Energiegesellschaft mit dem städtischen Infrastrukturunternehmen ist bislang einzigartig in Österreich. Mit neuen Produkten, die im Bereich der Sondervertragskunden eingeführt wurden, war das Projekt "twogether" auch auf dem Markt bereits sehr erfolgreich.

Integrationsarbeiten weitgehend abgeschlossen

In Integrationsteams wurden auf Grund von Marktszenarien für die einzelnen Geschäftsfelder Strategien erarbeitet, die notwendigen Arbeiten abgeleitet und ein gemeinsames Geschäftsmodell aufgesetzt. Wichtige Meilensteine wurden gesetzt, die Aufbauorganisation (siehe Organigramm) ist festgelegt, die Führungskräfte wurden bestellt, berichteten die Vorstandsdirektoren Dr. Arno Gasteiger und DI Wolfgang Anzengruber.

Die Marktstellung will die Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation durch eine breite Palette attraktiver Dienstleistungsangebote sichern. Im Kerngeschäft ist offensives Auftreten auf dem Markt und die Erzielung wirtschaftlicher Erfolge im Interesse der Eigentümer geplant.

Synergien sollen Salzburger Standort sichern

Alle Synergien, die sich zwischen den beiden bisherigen Unternehmen und dem Miteigentümer Energie AG Oberösterreich ergeben, sollen genutzt werden, um die Leistungen für die Kunden im Versorgungsgebiet weiter zu verbessern. Damit soll mitgeholfen werden, den Standort Salzburg zu sichern.

Der Standort Salzburg bleibt gesichert und damit ist eine eigenständige Energiepolitik und Versorgung mit heimischer Energie gewährleistet.

Vorteile für die Konsumenten

Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen bringt eine Vielfalt von Vorteilen für die Kunden. Strom, Gas, Fernwärme, Wasser, Verkehr, Telekommunikation, Kabelfernsehen und Internet können aus einer Hand - und somit günstiger als von Einzelanbietern - angeboten werden. Außerdem bringt die Zusammenlegung Synergien und damit Kostenvorteile. Durch gemeinsamen Verkauf, intelligente Produktpakete und transparente Tarifgestaltung sowie durch innovatives Marketing will die künftige Salzburg AG den Kunden aufzeigen, dass sie nur vom heimischen Anbieter optimal bedient werden. Maßnahmen wie professionelles Customer Care (Call Center, Kundenforum, Internet-Kommunikation) oder Loyalitätsprogramme (Bonussysteme, Rabatte etc.) sind bereits in Planung.

Innovative Modelle in der Personalpolitik

Im Personalbereich wird es notwendig sein, weitere Einsparungen zu erzielen. Mit einem Vorruhestandsmodell wird die Zahl der Mitarbeiter noch heuer um 270 reduziert. Darüber hinaus werden mit den Belegschaftsvertretern weitere Maßnahmen verhandelt, um die Personalkosten zu reduzieren. Denkbar wären beispielsweise Jahresarbeitszeitmodelle oder Teilzeitarbeit. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat verläuft sehr konstruktiv.

Umsatzausweitung in neuen Geschäftsfeldern

In zukunftsorientierten Geschäftsfeldern wie der Telekommunikation oder dem Ausbau des Erdgas - Flächenversorgung sowie durch ein erweitertes Dienstleistungsangebot (Contracting, Technische Services) sind Umsatzsteigerungen erzielbar.

In der Telekommunikation verfügt die künftige Salzburg AG mit den Kabelfernsehnetzen in Stadt und Land Salzburg über eine hervorragende Infrastruktur, die verstärkt den Kunden angeboten werden sollen.

Im vielzitierten Bereich des New Business eröffnen sich neue Chancen; durch die Bündelung der beiden Internet-Provider salzburg.at und salzburg-online entsteht der größte Anbieter auf diesem Markt in Salzburg. Das Unternehmen verfügt in Stadt und Land Salzburg über rund 60.000 Kabel-TV-Anschlüsse und gehört damit zu den größten Anbietern in Österreich. Mit Internet über Kabelfernsehen wird dieses Angebot weiter ausgebaut.

Das neue Unternehmen verfügt mit der Wasserversorgung der Landeshauptstadt über ein wichtiges Geschäftsfeld. Das vorhandene Know-how - von der Qualitätsprüfung bis zum Management von Trinkwassersystemen - soll anderen Wasserversorgern angeboten werden.

Der öffentliche Nahverkehr für Stadt und Umlandgemeinden wird durch die Fusion mittels gemeinsamer Finanzierung weitgehend abgesichert. Die finanzielle Situation des Unternehmens wird zudem durch Beiträge zum öffentlichen Verkehr durch die Landeshauptstadt sowie die Länder Oberösterreich und Salzburg mit einem Gesamtvolumen von 160 Millionen Schilling verbessert. Auch bei Bussen und Obussen ist noch ein Rationalisierungspotential vorhanden, womit der verbleibende Betriebsabgang von 40 bis 50 Millionen Schilling jährlich reduziert werden kann.

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