Rotes Kreuz/Österreich Sodbrennen leicht vermeidbar

Wien (ÖRK) - Wenn nach dem Essen ein brennender Schmerz in der Speiseröhre entsteht, so ist das oft ein Zeichen für Sodbrennen. Es entsteht durch eine Störung des Magenschließmuskels und kann unbehandelt zu weiteren Erkrankungen, von Verengungen oder Entzündungen der Speiseröhre bis hin zu Speiseröhrenkrebs, führen. "Sodbrennen muss behandelt werden, wenn es öfters auftritt", sagt Dr. Christian Feinböck vom Österreichischen Roten Kreuz.

Neben dem brennenden Schmerz, der sich in Rückenlage oder beim Bücken verstärken kann, sind auch Heiserkeit, Schluckbeschwerden oder das saure Aufstoßen von Speisebrei, Magensaft oder Luft Symptome des Sodbrennens. "Wenn der Magenschließmuskel am unteren Ende der Speiseröhre nicht richtig verschließt, kann der saure Magensaft oder Speisebrei in die Speiseröhre zurückfließen. Ausgelöst wird dies durch einen Zwerchfellbruch, Druck auf den Bauchraum (Übergewicht!)", sagt Feinböck.

"Normales" Sodbrennen kann immer wieder einmal auftreten. Wenn es jedoch ständig vorkommt, sollte ein Arzt konsultiert werden. Er kann feststellen, wie weit die Speiseröhre geschädigt ist. Feinböck: "Es gibt Medikamente, die die Magensäure neutralisieren."

Um Sodbrennen zu vermeiden, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. "Wenn Sie unter Sodbrennen leiden, sollten Sie nicht rauchen und bestimmte Getränke, wie etwa Kaffee, Schnaps, Weißwein, aber auch Fruchtsäfte und Süßigkeiten meiden. Essen Sie keine fetten Speisen und nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen. Machen Sie nach dem Mittagessen lieber einen Spaziergang als ein Mittagsschläfchen", sagt Feinböck.

Außerdem empfiehlt Feinböck, abzunehmen und Druck auf den Bauch, etwa durch zu enge Kleidung, zu vermeiden. Man sollte sich nicht vornüber nach unten beugen, sondern mit aufrechtem Oberkörper in die Hocke gehen. Beim Schlafen sollte der Kopf höher gelagert und ganz generell Stress vermieden werden.

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31.Juli 2000
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